Explodierende Lebenshaltungskosten

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#26
Die Frage ist jetzt aber mal einfach für mich *grins*...aus unserer Stromrechnung von neulich...

Der Strom ist hier in GR zurzeit natürlich für den Privathaushalt noch gesponsort deshalb die Staffelung, welche den normalen Verbrauch begünstigt!

Was ich nicht ganz verstanden habe, wieso Winter - Sommer Unterschied...gibt es doch gar nicht. Nur die "Nachtstromzeiten" sind verschieden, was an den "Peaks" der Tageslastkurve des landesweiten Verbrauchs liegt, welcher natürlich im Winter und Sommer unterschiedlich ist. Daher versuchen die Versorger mit den Zeiten etwas entgegenzusteuern, wohl auch der Umwelt zuliebe...
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#26
Die Frage ist jetzt aber mal einfach für mich *grins*...aus unserer Stromrechnung von neulich...

Der Strom ist hier in GR zurzeit natürlich für den Privathaushalt noch gesponsort deshalb die Staffelung, welche den normalen Verbrauch begünstigt!

Was ich nicht ganz verstanden habe, wieso Winter - Sommer Unterschied...gibt es doch gar nicht. Nur die "Nachtstromzeiten" sind verschieden, was an den "Peaks" der Tageslastkurve des landesweiten Verbrauchs liegt, welcher natürlich im Winter und Sommer unterschiedlich ist. Daher versuchen die Versorger mit den Zeiten etwas entgegenzusteuern, wohl auch der Umwelt zuliebe...
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#27
Carmen schrieb:...und wieso ist Strom in den verschiedenen Jahreszeiten so derartig unterschiedlich teuer? Welches sind die teuersten Monate?
Also bei uns hat die DEH einen eigenen Zetschaltautomaten fest bei der Stromsäule montiert. Der steht ganzjährig auf Nachtstrom von 23:00 Uhr bis 07:00 Uhr und muss nur zum Sommer/Winter-Zeitwechsel umgestellt werden.
D.h. wir haben das ganze Jahr Nachtstrom zu den gleichen Nachtzeiten.
Vielleicht ist das aber in Athen anders.

> FRITZ
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#27
Carmen schrieb:...und wieso ist Strom in den verschiedenen Jahreszeiten so derartig unterschiedlich teuer? Welches sind die teuersten Monate?
Also bei uns hat die DEH einen eigenen Zetschaltautomaten fest bei der Stromsäule montiert. Der steht ganzjährig auf Nachtstrom von 23:00 Uhr bis 07:00 Uhr und muss nur zum Sommer/Winter-Zeitwechsel umgestellt werden.
D.h. wir haben das ganze Jahr Nachtstrom zu den gleichen Nachtzeiten.
Vielleicht ist das aber in Athen anders.

> FRITZ
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#28
Ja, wenn ich das richtig verstehe fehlt auf der Insel das berühmte Signalkabel und der dazugehörige Sensor, was bei euch durch die Zeitschaltuhr ersetzt wird. Wir kriegen hier von der DEH zentral das Signal zum Zählerwechsel und wenn die z.B. ab Morgen die Zeiten änder wollen, macht da nur ein Hansel klick im Werk, und alle Uhren ticken anders...

Damit die überlasteten Mitarbeiter nicht auch noch die Zeitfenster kompliziert umporgrammieren müssen, habt ihr unabhängig von der Jahreszeit nur den einfachen Zeitrythmus...oder so.
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#28
Ja, wenn ich das richtig verstehe fehlt auf der Insel das berühmte Signalkabel und der dazugehörige Sensor, was bei euch durch die Zeitschaltuhr ersetzt wird. Wir kriegen hier von der DEH zentral das Signal zum Zählerwechsel und wenn die z.B. ab Morgen die Zeiten änder wollen, macht da nur ein Hansel klick im Werk, und alle Uhren ticken anders...

Damit die überlasteten Mitarbeiter nicht auch noch die Zeitfenster kompliziert umporgrammieren müssen, habt ihr unabhängig von der Jahreszeit nur den einfachen Zeitrythmus...oder so.
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#29
Ja, das könnte die Erklärung sein
Ist uns ganz recht so, dann müssen wir uns nicht ständig auf andere Zeiten einstellen.
Hat doch auch Vorteile, auf dem platten Lande zu leben!
> FRITZ
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#29
Ja, das könnte die Erklärung sein
Ist uns ganz recht so, dann müssen wir uns nicht ständig auf andere Zeiten einstellen.
Hat doch auch Vorteile, auf dem platten Lande zu leben!
> FRITZ
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#30
Staffi schrieb:Unsere DEH Preise sind (alles incl. 9% MwSt):
Kategorie 0 (Nachtstrom): 0,05306 EUR/ kWh
Kategorie 1 (0 - 800 kWh/ 4 Monate): 0,0889 EUR/kWh
Kategorie 2 (800 - 1600 kWh/ 4 Monate): 0,1133 EUR/kWh
Kategorie 3 (1600 - ? kWh/ 4 Monate): 0,1391 EUR/kWh

Die DEH Nachtstrom Zeiten sind (für die meisten Nachtstrom Kunden, nur einige alte Anschlüsse weichen wohl davon ab!):
Anfang Mai bis Ende Oktober: 23:00 - 07:00 (8 Stunden)
Anfang November bis Ende April: 15:30 - 17:50 und 02:00 - 08:00 (8 Stunden und 20 Minuten)
@ Staffi:

Kategorien 1-3 listen fuer "Tagesstrom 3 verschiedene Preisstaffeln fuer 3x4 Monate auf. Sind also Saison-Preise fuer jeweil 4 Monate. Aber welche?
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#30
Staffi schrieb:Unsere DEH Preise sind (alles incl. 9% MwSt):
Kategorie 0 (Nachtstrom): 0,05306 EUR/ kWh
Kategorie 1 (0 - 800 kWh/ 4 Monate): 0,0889 EUR/kWh
Kategorie 2 (800 - 1600 kWh/ 4 Monate): 0,1133 EUR/kWh
Kategorie 3 (1600 - ? kWh/ 4 Monate): 0,1391 EUR/kWh

Die DEH Nachtstrom Zeiten sind (für die meisten Nachtstrom Kunden, nur einige alte Anschlüsse weichen wohl davon ab!):
Anfang Mai bis Ende Oktober: 23:00 - 07:00 (8 Stunden)
Anfang November bis Ende April: 15:30 - 17:50 und 02:00 - 08:00 (8 Stunden und 20 Minuten)
@ Staffi:

Kategorien 1-3 listen fuer "Tagesstrom 3 verschiedene Preisstaffeln fuer 3x4 Monate auf. Sind also Saison-Preise fuer jeweil 4 Monate. Aber welche?
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#31
Sorry, hab ich wohl nicht deutlich erklärt:

Jeder Zähler für Kunden welche Nachtstrom beziehen, hat ZWEI Zählwerke und einen kleinen Pfeil daneben, der jeden Tag umspringt und zeigt, welches Zählwerk gerade aktiv ist.

Der freundliche Herr von der DEH kommt alle 4 Monate vorbei und schreibt die beiden Zahlen auf. Jetzt zurück in die Zentrale und rechnen.

Der Verbrauch des Nachtstromzählers, wird, egal wieviel du verbraucht hast, mit dem Tarif der Kategorie 0 berechnet.

Der Verbrauch des Tagstromzählers wird auseinandergebrochen. Beispiel:

Verbrauch an Tagesstrom in 4 Monaten: 1.750 kWh (Alle Klimaanlagen volle Kanne rund um die Uhr Wink )

Die ersten 800 kWh werden nach Kategorie 1 berechnet: 800 x Kat1: 71,12 EUR
Die nächsten 800 kWh werden nach Kategorie 2 berechnet: 800 x Kat2: 90,64 EUR
Die nächsten 150 kWh werden nach Kategorie 3 berechnet: 150 x Kat3: 20,87 EUR

800 + 800 + 150 sind zusammen die 1750 kWh, welche du mit deinem Tageszähler verbraucht hast.

Du zahlst also für die 4 Monate für deinen Tagesstrom 182,63 EUR UNABHÄNGIG in welcher Jahreszeit das war. Denn wann welcher Zähler aktiv ist wird hier in Athen ja direkt von der DEH Zentrale mit einem Signal aus gesteuert (Am besten stellt man sich das wohl so vor wie das Radiosignal für Verkehrsnachrichten in D: Wenn es gesendet wird, wird unser Radio laut oder schaltet von CD auf Radio...)

Ich hoffe ich habe es jetzt etwas klarer erläutert. Wir sollten uns mal wieder auf ein Bier in der Plaka treffen! Da kann ich dann alles auf die Tischdecke malen...
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#31
Sorry, hab ich wohl nicht deutlich erklärt:

Jeder Zähler für Kunden welche Nachtstrom beziehen, hat ZWEI Zählwerke und einen kleinen Pfeil daneben, der jeden Tag umspringt und zeigt, welches Zählwerk gerade aktiv ist.

Der freundliche Herr von der DEH kommt alle 4 Monate vorbei und schreibt die beiden Zahlen auf. Jetzt zurück in die Zentrale und rechnen.

Der Verbrauch des Nachtstromzählers, wird, egal wieviel du verbraucht hast, mit dem Tarif der Kategorie 0 berechnet.

Der Verbrauch des Tagstromzählers wird auseinandergebrochen. Beispiel:

Verbrauch an Tagesstrom in 4 Monaten: 1.750 kWh (Alle Klimaanlagen volle Kanne rund um die Uhr Wink )

Die ersten 800 kWh werden nach Kategorie 1 berechnet: 800 x Kat1: 71,12 EUR
Die nächsten 800 kWh werden nach Kategorie 2 berechnet: 800 x Kat2: 90,64 EUR
Die nächsten 150 kWh werden nach Kategorie 3 berechnet: 150 x Kat3: 20,87 EUR

800 + 800 + 150 sind zusammen die 1750 kWh, welche du mit deinem Tageszähler verbraucht hast.

Du zahlst also für die 4 Monate für deinen Tagesstrom 182,63 EUR UNABHÄNGIG in welcher Jahreszeit das war. Denn wann welcher Zähler aktiv ist wird hier in Athen ja direkt von der DEH Zentrale mit einem Signal aus gesteuert (Am besten stellt man sich das wohl so vor wie das Radiosignal für Verkehrsnachrichten in D: Wenn es gesendet wird, wird unser Radio laut oder schaltet von CD auf Radio...)

Ich hoffe ich habe es jetzt etwas klarer erläutert. Wir sollten uns mal wieder auf ein Bier in der Plaka treffen! Da kann ich dann alles auf die Tischdecke malen...
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#32
"also das bedeutet der staat ist pleite aber die griechen sind im schnitt plusiusse !!!
kein grieche teilt dir sein tatsächliches einkommen mit !!!!!!!
griechenland hat im vergleich mit dänemark einen doppelt so hohen energieverbrauch !!!!
wer spart strom und vermeidet sinnloses herumfahren mit dem auto ???
wer raucht kette und telefoniert stundelang mit dem handy, die angesagten caffees/ kneipen sind hier in sparti und githion und mit sicherheit auch woanders schon früh um 10 uhr bevölkert mit handytelefonierenden marlbororauchenden 20 jährigen halbstarken die alle halbe stunde mit ihrer ducati eine runde durch die stadt drehen und abens sitzen sie immer noch da nur sie trinken wiskey !!!!
schau dir mal durchschnittliche deutsche innenstädte wochentags oder abends an leere !!!!
hier hat fast jeder zweite ab 30 einen 5cm langen fingernagel an dem kleinen finger der linken hand !!!!
bei lidl kaufen fast keine einheimischen ein und in es wimmelt nur von mercedes compressor cabriolets,
ich werde wahrscheinlich nie dahinter kommen hier gibt es nur oliven, 100 bäcker ein bischen tourismus keinenr baut nur einen hauch einer tomarte an aber die bauern fahren die neusten modelle von nissan 175 ps !!!!
wo ist da der witz ????

manoli"

@ MANOLI
wenn all diese Dinge bezahlt waeren haettest du Recht. Aber so wie es z.Zt. hier zugeht kann ich nur sagen: "Es lebe die Kreditkarte"

LG
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#32
"also das bedeutet der staat ist pleite aber die griechen sind im schnitt plusiusse !!!
kein grieche teilt dir sein tatsächliches einkommen mit !!!!!!!
griechenland hat im vergleich mit dänemark einen doppelt so hohen energieverbrauch !!!!
wer spart strom und vermeidet sinnloses herumfahren mit dem auto ???
wer raucht kette und telefoniert stundelang mit dem handy, die angesagten caffees/ kneipen sind hier in sparti und githion und mit sicherheit auch woanders schon früh um 10 uhr bevölkert mit handytelefonierenden marlbororauchenden 20 jährigen halbstarken die alle halbe stunde mit ihrer ducati eine runde durch die stadt drehen und abens sitzen sie immer noch da nur sie trinken wiskey !!!!
schau dir mal durchschnittliche deutsche innenstädte wochentags oder abends an leere !!!!
hier hat fast jeder zweite ab 30 einen 5cm langen fingernagel an dem kleinen finger der linken hand !!!!
bei lidl kaufen fast keine einheimischen ein und in es wimmelt nur von mercedes compressor cabriolets,
ich werde wahrscheinlich nie dahinter kommen hier gibt es nur oliven, 100 bäcker ein bischen tourismus keinenr baut nur einen hauch einer tomarte an aber die bauern fahren die neusten modelle von nissan 175 ps !!!!
wo ist da der witz ????

manoli"

@ MANOLI
wenn all diese Dinge bezahlt waeren haettest du Recht. Aber so wie es z.Zt. hier zugeht kann ich nur sagen: "Es lebe die Kreditkarte"

LG
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#33
Da kann ich Petra allerdings nur zustimmen. Die Meisten sind, um es mal noch vorsichtig auszudruecken, verschuldet bis ueber beide Ohren.
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#33
Da kann ich Petra allerdings nur zustimmen. Die Meisten sind, um es mal noch vorsichtig auszudruecken, verschuldet bis ueber beide Ohren.
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#34
Also mal ganz ehrlich, ich koennte mir vorstellen, dass viele Griechen - und vor allem viele griechische Firmen - froh waeren, wenn sie mal jemand entsprechend beraten koennte/wuerde, wie sie wo sparen koennen.

Ich reiss mir seit Monaten ein Bein aus, wegen der Telefonkosten in der Firma, wir fuehren endlos viele Gespraeche ins Ausland, das koennte man doch ueber VOICEIp loesen. Nicht, dass ich jetzt ueberhaupt Ahnung davon haette, ich nicht viel mehr als hier im Forum diskutiert wurde und ein schneller search im Internet ergab, dass es durchaus Firmenloesungen gibt. da aber niemandes Horizont soweit reicht, nichtmal der unseres stuempernden "IT Managers", verpulvern wir trotzdem jeden Monat Abertausende...

Dito Strom. Wir haben viele offene/halboffene Aeras, die Haelfte wird geaircont, die andere Haelft mit grossen Aussenventilatoren belueftet und an der anderen Ecke stehen Fenster sperrangelweit offen. Selbst in den Aircon-Areas ist es am einen Ende eisekalt, am anderen knackeheiss. Wo ist der Energieberater, der aufzeigt, wie man mit simplen Trennwaenden wieviele Tausend Euro an Stromkosten sparen kann?

Papierverbrauch: Wieviele Leute hier kennen die preview-Funktion in Excel nicht und drucken nach anlegen einer Datei einfach aus, um zu gucken, wie es so ausschaut und tasten sich mit Trail-and-Error an die richtige Formatierung heran. All das kostet Papier, Strom, Tinte usw. Wie oft wird Licht angelassen, weil man sich nicht zustaendig fuehlt fuer die Lampen in einer anderen Abteilung... wie oft fahren LKWs sinnlos leer hinundher, weil Delivery-Termine zwar abgesprochen wurden, aber wer eben nicht rechtzeitig fertig wird und nicht informiert.

Und dann wird doch zuhause nur einfach so weitergemacht. Es fehlt einfach an Beratung, an umfassenden Programmen und ich finde, das muss der Staat in die Hand nehmen, denn GR kann sich diese Energievergeudung auf Dauer einfach nicht leisten.

Ich vergass das Wasser *Kopfschmerz*, wieviel Wasser wird vergeudet, ohne dass irgendwer mal vernueftig aufklaert, was das ganze fuer das gesamte Land bedeutet!
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#34
Also mal ganz ehrlich, ich koennte mir vorstellen, dass viele Griechen - und vor allem viele griechische Firmen - froh waeren, wenn sie mal jemand entsprechend beraten koennte/wuerde, wie sie wo sparen koennen.

Ich reiss mir seit Monaten ein Bein aus, wegen der Telefonkosten in der Firma, wir fuehren endlos viele Gespraeche ins Ausland, das koennte man doch ueber VOICEIp loesen. Nicht, dass ich jetzt ueberhaupt Ahnung davon haette, ich nicht viel mehr als hier im Forum diskutiert wurde und ein schneller search im Internet ergab, dass es durchaus Firmenloesungen gibt. da aber niemandes Horizont soweit reicht, nichtmal der unseres stuempernden "IT Managers", verpulvern wir trotzdem jeden Monat Abertausende...

Dito Strom. Wir haben viele offene/halboffene Aeras, die Haelfte wird geaircont, die andere Haelft mit grossen Aussenventilatoren belueftet und an der anderen Ecke stehen Fenster sperrangelweit offen. Selbst in den Aircon-Areas ist es am einen Ende eisekalt, am anderen knackeheiss. Wo ist der Energieberater, der aufzeigt, wie man mit simplen Trennwaenden wieviele Tausend Euro an Stromkosten sparen kann?

Papierverbrauch: Wieviele Leute hier kennen die preview-Funktion in Excel nicht und drucken nach anlegen einer Datei einfach aus, um zu gucken, wie es so ausschaut und tasten sich mit Trail-and-Error an die richtige Formatierung heran. All das kostet Papier, Strom, Tinte usw. Wie oft wird Licht angelassen, weil man sich nicht zustaendig fuehlt fuer die Lampen in einer anderen Abteilung... wie oft fahren LKWs sinnlos leer hinundher, weil Delivery-Termine zwar abgesprochen wurden, aber wer eben nicht rechtzeitig fertig wird und nicht informiert.

Und dann wird doch zuhause nur einfach so weitergemacht. Es fehlt einfach an Beratung, an umfassenden Programmen und ich finde, das muss der Staat in die Hand nehmen, denn GR kann sich diese Energievergeudung auf Dauer einfach nicht leisten.

Ich vergass das Wasser *Kopfschmerz*, wieviel Wasser wird vergeudet, ohne dass irgendwer mal vernueftig aufklaert, was das ganze fuer das gesamte Land bedeutet!
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#35
Hm, soso, die UN macht ein Treffen mit 196 FAO Mitgliedern (was immer das ist F..ood A..? O..Organization?) wegen der steigenden Lebensmittelpreise, ist wohl ein weltweites Problem?

Und die Wirtshcaftsminister der EU-Laender haben sich in Bruessel zum Thema getroffen: http://news.ert.gr/en/newsDetails.asp?ID=32979

In Europa hat man wohl in erster Linie Angst vor einer Inflation, was die politische wie wirtschaftliche Staerke der Region gegenueber zB China erheblich schwaechen wuerde.

"According to Eurostat, food prices rose up to 7,1% in the European Union in April."

Vielleicht waere man wirklich besser dran, alternative Versorgungswege zu finden, entweder Selbstversorgung durch Anbau auf dem Balkon oder durch alternative Infrastruktur und selbstorganisiertem Import oder so.
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#35
Hm, soso, die UN macht ein Treffen mit 196 FAO Mitgliedern (was immer das ist F..ood A..? O..Organization?) wegen der steigenden Lebensmittelpreise, ist wohl ein weltweites Problem?

Und die Wirtshcaftsminister der EU-Laender haben sich in Bruessel zum Thema getroffen: http://news.ert.gr/en/newsDetails.asp?ID=32979

In Europa hat man wohl in erster Linie Angst vor einer Inflation, was die politische wie wirtschaftliche Staerke der Region gegenueber zB China erheblich schwaechen wuerde.

"According to Eurostat, food prices rose up to 7,1% in the European Union in April."

Vielleicht waere man wirklich besser dran, alternative Versorgungswege zu finden, entweder Selbstversorgung durch Anbau auf dem Balkon oder durch alternative Infrastruktur und selbstorganisiertem Import oder so.
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#36
Noch eine Nachricht: Gestern haben sich Supermarkt-Bonzen mit dem Entwicklungsminister getroffen und versprochen, ihre Preise zu pruefen. http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_art...2008_97339 Es wird allerdings behauptet, dass die Marge nur 1,5% sei und man hatte keine Erklaerung fuer die Preisexplosion und die im allgemeinen hohen Preise.

1,5% Marge? Wie errechnen die denn ihre Kosten? Ist Profit bereits als Kostenfaktor in der Rechnung enthalten? Lidl macht es so, dass viele Produkte von der Firma "Lidl Stiftung" gekauft werden und dann an die regionalen Lidl-Gesellschaften weiterverkauft werden. Mit bereits eingebautem Profit. Und dann an den Endverbraucher verkauft werden, mit zweitem Profit.

Ich denke, die, die wirklich an der Preisschrauben drehen koennten und wollten, sollten sich die Strukturen der Versorgungsgesellschaften mal genau anschauen, wenn sie wissen wollen, weshalb die Preise allerorten so hoch sind.
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#36
Noch eine Nachricht: Gestern haben sich Supermarkt-Bonzen mit dem Entwicklungsminister getroffen und versprochen, ihre Preise zu pruefen. http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_art...2008_97339 Es wird allerdings behauptet, dass die Marge nur 1,5% sei und man hatte keine Erklaerung fuer die Preisexplosion und die im allgemeinen hohen Preise.

1,5% Marge? Wie errechnen die denn ihre Kosten? Ist Profit bereits als Kostenfaktor in der Rechnung enthalten? Lidl macht es so, dass viele Produkte von der Firma "Lidl Stiftung" gekauft werden und dann an die regionalen Lidl-Gesellschaften weiterverkauft werden. Mit bereits eingebautem Profit. Und dann an den Endverbraucher verkauft werden, mit zweitem Profit.

Ich denke, die, die wirklich an der Preisschrauben drehen koennten und wollten, sollten sich die Strukturen der Versorgungsgesellschaften mal genau anschauen, wenn sie wissen wollen, weshalb die Preise allerorten so hoch sind.
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#37
Die Weltmarktpreise fuer Grundnahrungsmittel (Getreide,Reis,etc.) waren noch nie so hoch wie jetzt. Fuer die Aermsten der Armen bleibt noch weniger uebrig und die Hilfswerke haben ebenfalls grosse Probleme, da sie die Nahrungsmittel zu erheblich teureren Preisen einkaufen muessen und daher weniger helfen koennen. So kam es in den letzten Monaten in einigen Laendern der "dritten Welt", wie zum Beispiel Haiti, zu massiven Hungerrevolten.
Das Problem hat viele Ursachen, eine ist zum Beispiel, dass Anbauflaechen nicht mehr zur Getreidegewinnung als Nahrung genutzt werden, sondern um damit Grundlagen fuer Biokraftstoffe anzubauen.
Schau mal hier: http://www.welthungerhilfe.de/biokraftst...reise.html
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#37
Die Weltmarktpreise fuer Grundnahrungsmittel (Getreide,Reis,etc.) waren noch nie so hoch wie jetzt. Fuer die Aermsten der Armen bleibt noch weniger uebrig und die Hilfswerke haben ebenfalls grosse Probleme, da sie die Nahrungsmittel zu erheblich teureren Preisen einkaufen muessen und daher weniger helfen koennen. So kam es in den letzten Monaten in einigen Laendern der "dritten Welt", wie zum Beispiel Haiti, zu massiven Hungerrevolten.
Das Problem hat viele Ursachen, eine ist zum Beispiel, dass Anbauflaechen nicht mehr zur Getreidegewinnung als Nahrung genutzt werden, sondern um damit Grundlagen fuer Biokraftstoffe anzubauen.
Schau mal hier: http://www.welthungerhilfe.de/biokraftst...reise.html
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#38
Carmen schrieb:1,5% Marge?
Also so um die 1,5% Marge ist durchaus üblich im Lebensmitteleinzelhandel. Da wundert man sich zwar, wie die Herren Albrecht (ALDI) oder Schwarz (LIDL) zu ihren Miliarden gekommen sind - da bringts wohl die Masse.

"Der Kluge gibt so lange nach, bis er der Dumme ist."
Walter Kempowski
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#38
Carmen schrieb:1,5% Marge?
Also so um die 1,5% Marge ist durchaus üblich im Lebensmitteleinzelhandel. Da wundert man sich zwar, wie die Herren Albrecht (ALDI) oder Schwarz (LIDL) zu ihren Miliarden gekommen sind - da bringts wohl die Masse.

"Der Kluge gibt so lange nach, bis er der Dumme ist."
Walter Kempowski
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#39
Ich glaube das sogar, dass die bei den meisten ihrer Produkte ihre 1,5% Gewinnmarge mit den Einkaufsrechnungen belegen können.

Es sind die exorbitanten "Promithies" welche die Produzenten an die Supermärkte zahlen müssen, welche diese dann wieder in ihren "Griechischen" Großhandelspreis einkalkulieren, so dass selbst der Tante Emma Laden um die Ecke nicht daran vorbeikommt.

Ich habe gestern mit einem Verantwortlichen eines großen Herstellers von Grundnarungsmitteln (Mehl) gesprochen, der mir unverholen bestätigte, dass es diese "Art von Fakelakis" sind, welche unseren Markt hier zerstört haben.

Beispiel: Wenn ein uneffektiver Kleinbauer in den Bergen mit seinem Weizenanbau für das fertig gemahlene Produkt pro Kilo 0,34 EUR kalkuliert (Mehl Kategorie M - hartes Mehl aus Hartweizen) und der Endverbraucher in allen Supermärkten hier zwischen 1,40 und 1,60 für dieses Mehl zahlen, dann ist die angebliche 1,5% Gewinnmarge ein Märchen mit zwei Rechnungsbelegen, welche den wichtigen Teil der Gesamtkalkulation schlichtweg unterschlägt.

Lasst euch doch nicht auf den Arm nehmen...

Paul
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#39
Ich glaube das sogar, dass die bei den meisten ihrer Produkte ihre 1,5% Gewinnmarge mit den Einkaufsrechnungen belegen können.

Es sind die exorbitanten "Promithies" welche die Produzenten an die Supermärkte zahlen müssen, welche diese dann wieder in ihren "Griechischen" Großhandelspreis einkalkulieren, so dass selbst der Tante Emma Laden um die Ecke nicht daran vorbeikommt.

Ich habe gestern mit einem Verantwortlichen eines großen Herstellers von Grundnarungsmitteln (Mehl) gesprochen, der mir unverholen bestätigte, dass es diese "Art von Fakelakis" sind, welche unseren Markt hier zerstört haben.

Beispiel: Wenn ein uneffektiver Kleinbauer in den Bergen mit seinem Weizenanbau für das fertig gemahlene Produkt pro Kilo 0,34 EUR kalkuliert (Mehl Kategorie M - hartes Mehl aus Hartweizen) und der Endverbraucher in allen Supermärkten hier zwischen 1,40 und 1,60 für dieses Mehl zahlen, dann ist die angebliche 1,5% Gewinnmarge ein Märchen mit zwei Rechnungsbelegen, welche den wichtigen Teil der Gesamtkalkulation schlichtweg unterschlägt.

Lasst euch doch nicht auf den Arm nehmen...

Paul
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#40
Mein Reden. Die Kostenkalkulation muss man anschauen, nicht die Marge Wink
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#40
Mein Reden. Die Kostenkalkulation muss man anschauen, nicht die Marge Wink
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#41
Letzten Freitag war es das erste Mal, dass der A+B fast leer war und der LIDL (in dem in diesem Stadtteil normalerweise nur Auslaender zu finden sind...) war proppenvoll und zwar zu 80 % mit Griechen...Der Leidensdruck muss nur gross genug werden Smile
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#41
Letzten Freitag war es das erste Mal, dass der A+B fast leer war und der LIDL (in dem in diesem Stadtteil normalerweise nur Auslaender zu finden sind...) war proppenvoll und zwar zu 80 % mit Griechen...Der Leidensdruck muss nur gross genug werden Smile
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#42
Es geht nur über den Druck der Konsumenten. Wenn diese nicht auf's Geld schauen, dann werden die Preise nie sinken, bzw wenigstens länger nicht steigen. Der gemeine griechische Konsument kauft (meiner Ansicht nach) nur nach Image des Ladens/Produkts. Den Aspekt Qualität und Preis sieht er sekundär. So ein bisschen Post-Wirtschaftswunder-Phänomen würde ich das beschreiben. "Ich kann es mir ja leisten..."

An der Tankstelle und beim Heizöl hat man kaum Möglichkeiten zu sparen. Kurzfristig kann man nur weniger fahren und beim Einkauf sparen.
Danach kann man auch den SUV gegen einen sparsamen Kleinwagen tauschen und evtl. das Haus besser isolieren (wobei diese Erkenntnis wahrscheinlich am längsten braucht) und evtl. sogar alternative Energiequellen besser nutzen.
Ich vertraue ich aber auf die Macht des Marktes.
In Sachen Energie und Abfallverwertung/-vermeidung gibt es genug Erfahrungen aus "Vorreitermärkten" (anderen Ländern). Und auch Erkentnissse darüber welcher Weg teilweise der falsche oder zumindest der umständlichere war. Da haben es Nachzügler, wie GR (teilweise) besser, denn sie können die ausgereifteren Methoden gleich übernehmen. Das ist zwar nicht immer der Königsweg und über den richtigen Zeitpunkt kann man streiten, aber ganz schlecht ist es nie, wenn man "etwas hintendran" ist.
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#42
Es geht nur über den Druck der Konsumenten. Wenn diese nicht auf's Geld schauen, dann werden die Preise nie sinken, bzw wenigstens länger nicht steigen. Der gemeine griechische Konsument kauft (meiner Ansicht nach) nur nach Image des Ladens/Produkts. Den Aspekt Qualität und Preis sieht er sekundär. So ein bisschen Post-Wirtschaftswunder-Phänomen würde ich das beschreiben. "Ich kann es mir ja leisten..."

An der Tankstelle und beim Heizöl hat man kaum Möglichkeiten zu sparen. Kurzfristig kann man nur weniger fahren und beim Einkauf sparen.
Danach kann man auch den SUV gegen einen sparsamen Kleinwagen tauschen und evtl. das Haus besser isolieren (wobei diese Erkenntnis wahrscheinlich am längsten braucht) und evtl. sogar alternative Energiequellen besser nutzen.
Ich vertraue ich aber auf die Macht des Marktes.
In Sachen Energie und Abfallverwertung/-vermeidung gibt es genug Erfahrungen aus "Vorreitermärkten" (anderen Ländern). Und auch Erkentnissse darüber welcher Weg teilweise der falsche oder zumindest der umständlichere war. Da haben es Nachzügler, wie GR (teilweise) besser, denn sie können die ausgereifteren Methoden gleich übernehmen. Das ist zwar nicht immer der Königsweg und über den richtigen Zeitpunkt kann man streiten, aber ganz schlecht ist es nie, wenn man "etwas hintendran" ist.
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#43
Aber klar kann man beim Benzin sparen:

1. Wo man tankt, die Preisunterschiede sind bis zu 10%!
2. Regelmaessig Service
3. So wenig wie moeglich Aircon
4. Auch mal die Bahn nehmen, statt sich stop-and-go in die Stadt zu schieben *g -> manchmal reicht es, nur 30 Minuten spaeter loszufahren, um den Hauptstau zu vermeiden
5. Fahrgemeinschaften bilden
6. Nicht unnoetig Gewicht durch die Gegend fahren
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#43
Aber klar kann man beim Benzin sparen:

1. Wo man tankt, die Preisunterschiede sind bis zu 10%!
2. Regelmaessig Service
3. So wenig wie moeglich Aircon
4. Auch mal die Bahn nehmen, statt sich stop-and-go in die Stadt zu schieben *g -> manchmal reicht es, nur 30 Minuten spaeter loszufahren, um den Hauptstau zu vermeiden
5. Fahrgemeinschaften bilden
6. Nicht unnoetig Gewicht durch die Gegend fahren
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#44
Carmen schrieb:Aber klar kann man beim Benzin sparen:


6. Nicht unnoetig Gewicht durch die Gegend fahren
Hab mich schon auf Diät gesetzt.
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#44
Carmen schrieb:Aber klar kann man beim Benzin sparen:


6. Nicht unnoetig Gewicht durch die Gegend fahren
Hab mich schon auf Diät gesetzt.
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#45
LoL :-)

Ganz ehrlich: Ich merk das in meinem kleinen papiernen Atos ganz extrem - und andererseits kenne ich Leute, die nach dem Motto "was ich nicht seh ist auch nicht wichtig" mit beladenem Kofferraum irrwitzige Kilometer fahren.

Noch mal zurueck zu meinem Atos: Mit mir allein verbraucht der schlichtweg nix und kommt ohne zu Husten locker auf 140. Mit nur einem Passagier von 100 Kilo reduziert sich die Hoechstgeschwindigkeit auf gerader Strecke auf 110 (durchgetretenes Gaspedal), leichte Steigung nurmehr 80. Benzinverbrauch beinahe verdoppelt und dabei roechelt er ordentlich.

Hatte letztens fuer 1 Woche sogar 150 Kilo Zusatzgewicht (2 Personen, ich sag nicht, wer wieviel wog), zu Fuss gehen waere schneller und billiger gewesen.

Ich denk, die groesseren Autos unterschaetzen das alles, im Atos merk ich Gewicht und Aircon extrem. In Mark und Pfennig, jede Woche, groessere vielleicht nur per Monat.
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#45
LoL :-)

Ganz ehrlich: Ich merk das in meinem kleinen papiernen Atos ganz extrem - und andererseits kenne ich Leute, die nach dem Motto "was ich nicht seh ist auch nicht wichtig" mit beladenem Kofferraum irrwitzige Kilometer fahren.

Noch mal zurueck zu meinem Atos: Mit mir allein verbraucht der schlichtweg nix und kommt ohne zu Husten locker auf 140. Mit nur einem Passagier von 100 Kilo reduziert sich die Hoechstgeschwindigkeit auf gerader Strecke auf 110 (durchgetretenes Gaspedal), leichte Steigung nurmehr 80. Benzinverbrauch beinahe verdoppelt und dabei roechelt er ordentlich.

Hatte letztens fuer 1 Woche sogar 150 Kilo Zusatzgewicht (2 Personen, ich sag nicht, wer wieviel wog), zu Fuss gehen waere schneller und billiger gewesen.

Ich denk, die groesseren Autos unterschaetzen das alles, im Atos merk ich Gewicht und Aircon extrem. In Mark und Pfennig, jede Woche, groessere vielleicht nur per Monat.
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#46
Ein sachlich fundiertes Buch über die Globalisierung und die Erderwärmung sowie deren Ursachen, Zusammenhänge und Auswirkungen, das ich gerade lese kann ich in diesem Zusammenhang nur empfehlen:

http://www.amazon.de/globale-Countdown-G...833&sr=8-1
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#46
Ein sachlich fundiertes Buch über die Globalisierung und die Erderwärmung sowie deren Ursachen, Zusammenhänge und Auswirkungen, das ich gerade lese kann ich in diesem Zusammenhang nur empfehlen:

http://www.amazon.de/globale-Countdown-G...833&sr=8-1
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