Das Beste aus zwei Welten...

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#1
Hallo Ihr Lieben,

ich lebe mit meiner griechischen Frau und zwei Kinden in D. Wir sind aber natürlich oft in GR und haben dort auch ein Ferienhaus. Da wir nun schon eine Weile nicht mehr in GR waren, ist meine Sehnsucht im Moment unendlich hoch. Ich weiß aber genau, dass ich mich, spätestens wenn kein Wasser aus der Dusche kommt oder wir auf einen verabredeten Termin, den Handwerker oder was weiß ich was warten, irgendwann nach meiner deutschen Ordnung sehnen werde. Das Leben in GR ist in vielen Dingen ziemlich anstrengend und selbst meine Frau hat sich in all den Jahren die eine oder andere deutsche "Tugend" angewöhnt ( außer Pünklichkeit ). Deshalb glaube ich, dass bei all unserer Liebe zu diesem schönen Land und seinen Menschen, ein Leben für uns dort dauerhaft nicht möglich wäre. Ideal fände ich es einen Teil des Jahres in Deutschland und den anderen in Griechenland zu verbringen. Deshalb meine Frage, gibt es in diesem Forum Leute, die zufrieden in beiden "Welten" leben und vor allem wie.

Gruß
Stephan

http://www.villa-zoi.com
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#1
Hallo Ihr Lieben,

ich lebe mit meiner griechischen Frau und zwei Kinden in D. Wir sind aber natürlich oft in GR und haben dort auch ein Ferienhaus. Da wir nun schon eine Weile nicht mehr in GR waren, ist meine Sehnsucht im Moment unendlich hoch. Ich weiß aber genau, dass ich mich, spätestens wenn kein Wasser aus der Dusche kommt oder wir auf einen verabredeten Termin, den Handwerker oder was weiß ich was warten, irgendwann nach meiner deutschen Ordnung sehnen werde. Das Leben in GR ist in vielen Dingen ziemlich anstrengend und selbst meine Frau hat sich in all den Jahren die eine oder andere deutsche "Tugend" angewöhnt ( außer Pünklichkeit ). Deshalb glaube ich, dass bei all unserer Liebe zu diesem schönen Land und seinen Menschen, ein Leben für uns dort dauerhaft nicht möglich wäre. Ideal fände ich es einen Teil des Jahres in Deutschland und den anderen in Griechenland zu verbringen. Deshalb meine Frage, gibt es in diesem Forum Leute, die zufrieden in beiden "Welten" leben und vor allem wie.

Gruß
Stephan

http://www.villa-zoi.com
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#2
Hi Stephan,

ich denke, wenn ich so in etwa ein halbes Jahr hier und ein halbes Jahr in D leben und mich gleichzeitig ernähren könnte, würde es mir auch in Griechenland besser gehen. Nicht, dass es mir schlecht geht, aber manchmal können einem die griechischen "Untugenden" derart auf den Wecker gehen, dass ein Ausgleich nett wäre. Ganz davon abgesehen, dass mir viele deutschen Dinge auch fehlen, z.B. das Grün, die Natur (einfach mal eine schöne Radtour machen...? hier unmöglich!), das Essen (hmmm, Rhabarber, Käsekuchen, Zuckerrübensyrup und dergleichen mehr) und, vielleicht hätte ich diese zuerst nennen sollen, die Freunde!

Leider ist so ein Leben aber nicht leicht realisierbar. Erstens die Arbeit, dann der Partner, und ehrlich gesagt bin ich auch ein sesshafter Mensch und so eine Hin- und Herzieherei würde mir gar nicht so gut gefallen (und was tun mit den Katzen und Pflanzen z.B. .... ) Sobald ich in Deutschland bin, gibt es wiederum viele Dinge aus Griechenland, die mir fehlen Wink.

Sicher gibt es viele, die genau wissen, was du meinst.

Viele Grüße
Martina
PS Pünktlich war ich noch nie, und werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr werden *g*. Diesbezüglich bin ich hier doch sehr gut aufgehoben Wink.

http://www.paros-online.de/ingriechenlandleben.htm
"In Zeiten wie diesen tut es gut, sich daran zu erinnern, dass es immer schon Zeiten wie diese gegeben hat."
(Paul Harvey)
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#2
Hi Stephan,

ich denke, wenn ich so in etwa ein halbes Jahr hier und ein halbes Jahr in D leben und mich gleichzeitig ernähren könnte, würde es mir auch in Griechenland besser gehen. Nicht, dass es mir schlecht geht, aber manchmal können einem die griechischen "Untugenden" derart auf den Wecker gehen, dass ein Ausgleich nett wäre. Ganz davon abgesehen, dass mir viele deutschen Dinge auch fehlen, z.B. das Grün, die Natur (einfach mal eine schöne Radtour machen...? hier unmöglich!), das Essen (hmmm, Rhabarber, Käsekuchen, Zuckerrübensyrup und dergleichen mehr) und, vielleicht hätte ich diese zuerst nennen sollen, die Freunde!

Leider ist so ein Leben aber nicht leicht realisierbar. Erstens die Arbeit, dann der Partner, und ehrlich gesagt bin ich auch ein sesshafter Mensch und so eine Hin- und Herzieherei würde mir gar nicht so gut gefallen (und was tun mit den Katzen und Pflanzen z.B. .... ) Sobald ich in Deutschland bin, gibt es wiederum viele Dinge aus Griechenland, die mir fehlen Wink.

Sicher gibt es viele, die genau wissen, was du meinst.

Viele Grüße
Martina
PS Pünktlich war ich noch nie, und werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr werden *g*. Diesbezüglich bin ich hier doch sehr gut aufgehoben Wink.

http://www.paros-online.de/ingriechenlandleben.htm
"In Zeiten wie diesen tut es gut, sich daran zu erinnern, dass es immer schon Zeiten wie diese gegeben hat."
(Paul Harvey)
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#3
Ja, das mache ich seit ein paar Jahren nun schon.
Ist anstrengend, das Hinundherfahren, weil man das natürlich nicht mit dem Flieger machen kann. Denn 1. bräuchte man dann in GR ein Extraauto (und über die Gebrauchtwagenpreise in GR habe ich mich an anderer Stelle schon ausgelassen <img src="icons/icon9.gif" alt=":-(" border=0 align=absmiddle> ) , 2. hat man immer jede menge Kram mit nach D und vor allem nach GR mitzunehmen.
Ansonsten ist es aber eine sehr gute Lösung, und ich bin sehr froh, dass ich ab und zu in D sein kann.
Meist so 4- 1/2 Monate, dieses Jahr ist es mehr geworden. Das nervt dann schon wieder gewaltig. Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, muss ich weg aus D.
Horden von Irren, die weder ihre Rollerblöds noch ihre Fahrräder auch nur ansatzweise beherrschen, kein freier Platz mehr *irgendwo* im Freien, stapelweise Schickeriagesindel in *meinem* Stadion - nee, das ist kein Land für mich.
Da muss ich dann zu meinem Garten, dem Motorrad, den entspannten, fast immer freundlichen Insulanern, dem *Platz* in den Bergen.
Im November aber - da freue ich mich dann auf Nebel, Schnee, gemütliche Kneipen ohne Neonlicht (auch ein unerklärliches Phänomen im Süden...), Fahrradtouren und Fussball.
Das ist tatsächlich das beste aus beiden Welten.
Allerdings muss man dazu schon entweder im Ruhestand sein oder den richtigen Job haben.
Ich kann ortsunabhängig arbeiten, weil ich Programme schreibe, aber selbst das ist schwierig - du musst in den paar Monaten D immer versuchen, genug Arbeit mitnehmen zu können für den langen Sommer - auch ein Grund, warum ich hier immer noch festhänge.

Aber, wenn du so einen Job findest, wo das geht (selbständig - angestellt wird dich so keiner beschäftigen), dann kann ich nur dazu raten.
Zumindest für ein paar Jahre wird das gehen, und was dann kommt, weiss sowieso niemand.....

Du hast schon recht - wenn ich in Griechenland festhängen würde, würden mir viele Eigenarten dort mit der Zeit unertrräglich auf den Keks gehen - ich brauche die Erholungsphasen von der vielgelobten griechischen Lebensart Wink
Damit versaut man sich dann die vielen schönen Seiten, die es gibt.
Und das beste - man schärft den Blick für beide Seiten beträchtlich. Viele Dinge fallen mir mit der zeit auch in D auf, die ich früher zwar gewusst, aber nie so gespürt habe.
Das hält das Hirn flexibel Wink

Freedom is just another word for people finding out you're useless.
-------------------------------------------------------------------------------------
-Wally-
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#3
Ja, das mache ich seit ein paar Jahren nun schon.
Ist anstrengend, das Hinundherfahren, weil man das natürlich nicht mit dem Flieger machen kann. Denn 1. bräuchte man dann in GR ein Extraauto (und über die Gebrauchtwagenpreise in GR habe ich mich an anderer Stelle schon ausgelassen <img src="icons/icon9.gif" alt=":-(" border=0 align=absmiddle> ) , 2. hat man immer jede menge Kram mit nach D und vor allem nach GR mitzunehmen.
Ansonsten ist es aber eine sehr gute Lösung, und ich bin sehr froh, dass ich ab und zu in D sein kann.
Meist so 4- 1/2 Monate, dieses Jahr ist es mehr geworden. Das nervt dann schon wieder gewaltig. Sobald die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, muss ich weg aus D.
Horden von Irren, die weder ihre Rollerblöds noch ihre Fahrräder auch nur ansatzweise beherrschen, kein freier Platz mehr *irgendwo* im Freien, stapelweise Schickeriagesindel in *meinem* Stadion - nee, das ist kein Land für mich.
Da muss ich dann zu meinem Garten, dem Motorrad, den entspannten, fast immer freundlichen Insulanern, dem *Platz* in den Bergen.
Im November aber - da freue ich mich dann auf Nebel, Schnee, gemütliche Kneipen ohne Neonlicht (auch ein unerklärliches Phänomen im Süden...), Fahrradtouren und Fussball.
Das ist tatsächlich das beste aus beiden Welten.
Allerdings muss man dazu schon entweder im Ruhestand sein oder den richtigen Job haben.
Ich kann ortsunabhängig arbeiten, weil ich Programme schreibe, aber selbst das ist schwierig - du musst in den paar Monaten D immer versuchen, genug Arbeit mitnehmen zu können für den langen Sommer - auch ein Grund, warum ich hier immer noch festhänge.

Aber, wenn du so einen Job findest, wo das geht (selbständig - angestellt wird dich so keiner beschäftigen), dann kann ich nur dazu raten.
Zumindest für ein paar Jahre wird das gehen, und was dann kommt, weiss sowieso niemand.....

Du hast schon recht - wenn ich in Griechenland festhängen würde, würden mir viele Eigenarten dort mit der Zeit unertrräglich auf den Keks gehen - ich brauche die Erholungsphasen von der vielgelobten griechischen Lebensart Wink
Damit versaut man sich dann die vielen schönen Seiten, die es gibt.
Und das beste - man schärft den Blick für beide Seiten beträchtlich. Viele Dinge fallen mir mit der zeit auch in D auf, die ich früher zwar gewusst, aber nie so gespürt habe.
Das hält das Hirn flexibel Wink

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#4
> Ganz davon abgesehen, dass mir viele deutschen Dinge auch fehlen, z.B. das Grün, die Natur........................
>
Also, Martina, das liegt nicht am Land, das liegt an der Insel <img src="icons/icon7.gif" alt="Wink)))" border=0 align=absmiddle>
Das finde ich gut:
Ich darf neidisch sein, weil Du so etwas wie eine nennenswerte Verkehrsverbindung zum Festland hast, zum Ausgleich musst Du neidisch auf grüne Natur sein, soweit das Auge reicht Wink

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-Wally-
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#4
> Ganz davon abgesehen, dass mir viele deutschen Dinge auch fehlen, z.B. das Grün, die Natur........................
>
Also, Martina, das liegt nicht am Land, das liegt an der Insel <img src="icons/icon7.gif" alt="Wink)))" border=0 align=absmiddle>
Das finde ich gut:
Ich darf neidisch sein, weil Du so etwas wie eine nennenswerte Verkehrsverbindung zum Festland hast, zum Ausgleich musst Du neidisch auf grüne Natur sein, soweit das Auge reicht Wink

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#5
Tobi schrieb:
> Also, Martina, das liegt nicht am Land, das liegt an der Insel <img src="icons/icon7.gif" alt="Wink)))" border=0 align=absmiddle>
> Das finde ich gut:
> Ich darf neidisch sein, weil Du so etwas wie eine nennenswerte Verkehrsverbindung zum Festland hast, zum Ausgleich musst Du neidisch auf grüne Natur sein, soweit das Auge reicht Wink

Lieber Tobi, kann man auf Samos dann auch ohne Lebensgefahr eine Radtour machen? Sind die Straßen halbwegs befahrbar? Nun, hier ist es zur Zeit auch sehr *grün*, auf die Idee, eine Radtour zu machen, würde ich aber trotzdem nicht kommen Wink.

Liebe Grüße
Martina

http://www.paros-online.de/fotos_fruehling1.htm
"In Zeiten wie diesen tut es gut, sich daran zu erinnern, dass es immer schon Zeiten wie diese gegeben hat."
(Paul Harvey)
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#5
Tobi schrieb:
> Also, Martina, das liegt nicht am Land, das liegt an der Insel <img src="icons/icon7.gif" alt="Wink)))" border=0 align=absmiddle>
> Das finde ich gut:
> Ich darf neidisch sein, weil Du so etwas wie eine nennenswerte Verkehrsverbindung zum Festland hast, zum Ausgleich musst Du neidisch auf grüne Natur sein, soweit das Auge reicht Wink

Lieber Tobi, kann man auf Samos dann auch ohne Lebensgefahr eine Radtour machen? Sind die Straßen halbwegs befahrbar? Nun, hier ist es zur Zeit auch sehr *grün*, auf die Idee, eine Radtour zu machen, würde ich aber trotzdem nicht kommen Wink.

Liebe Grüße
Martina

http://www.paros-online.de/fotos_fruehling1.htm
"In Zeiten wie diesen tut es gut, sich daran zu erinnern, dass es immer schon Zeiten wie diese gegeben hat."
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#6
Martina Blair schrieb:
> Tobi schrieb:
> > Also, Martina, das liegt nicht am Land, das liegt an der Insel <img src="icons/icon7.gif" alt="Wink)))" border=0 align=absmiddle>
> > Das finde ich gut:
> > Ich darf neidisch sein, weil Du so etwas wie eine nennenswerte Verkehrsverbindung zum Festland hast, zum Ausgleich musst Du neidisch auf grüne Natur sein, soweit das Auge reicht Wink
>
> Lieber Tobi, kann man auf Samos dann auch ohne Lebensgefahr eine Radtour machen?

Klar. Wenn mans bergig liebt... aber nix für uns Flachländer.
Man kann eben nicht alles haben Wink

Und mit *grün* meinte ich, dass es mehr oder weniger grün *bleibt* durch das Jahr... da sind mir die kykladen einfach zu felsig Wink

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#6
Martina Blair schrieb:
> Tobi schrieb:
> > Also, Martina, das liegt nicht am Land, das liegt an der Insel <img src="icons/icon7.gif" alt="Wink)))" border=0 align=absmiddle>
> > Das finde ich gut:
> > Ich darf neidisch sein, weil Du so etwas wie eine nennenswerte Verkehrsverbindung zum Festland hast, zum Ausgleich musst Du neidisch auf grüne Natur sein, soweit das Auge reicht Wink
>
> Lieber Tobi, kann man auf Samos dann auch ohne Lebensgefahr eine Radtour machen?

Klar. Wenn mans bergig liebt... aber nix für uns Flachländer.
Man kann eben nicht alles haben Wink

Und mit *grün* meinte ich, dass es mehr oder weniger grün *bleibt* durch das Jahr... da sind mir die kykladen einfach zu felsig Wink

Freedom is just another word for people finding out you're useless.
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#7
hallo stephan
dich scheinen ähnliche dinge zu beschäftigen wie mich aus verschiedenen postings stechen mir deine geradezu ins auge.
es wäre ideal so ein spagat zwischen den welten zu schaffen aber ich glaube das wir wegen der kinder schon (du hast ja auch welche laut einem anderen posting) erstmal vergessen können. LEIDER. wir werden wohl nächstes jahr nach thessaloniki gehen und ein wenig angst vor dem vermissen einiger dinge hab ich schon, allerdings werden die dinge im laufe der zeit immer weniger (bin seit 14 jahren mit einem griechen verheiratet und der umzug war irgendwie auch immer präsent).

gruss aus hh
ulli

born to be myself Smile
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#7
hallo stephan
dich scheinen ähnliche dinge zu beschäftigen wie mich aus verschiedenen postings stechen mir deine geradezu ins auge.
es wäre ideal so ein spagat zwischen den welten zu schaffen aber ich glaube das wir wegen der kinder schon (du hast ja auch welche laut einem anderen posting) erstmal vergessen können. LEIDER. wir werden wohl nächstes jahr nach thessaloniki gehen und ein wenig angst vor dem vermissen einiger dinge hab ich schon, allerdings werden die dinge im laufe der zeit immer weniger (bin seit 14 jahren mit einem griechen verheiratet und der umzug war irgendwie auch immer präsent).

gruss aus hh
ulli

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#8
Also mein Vater ist Grieche und meine Mutter Deutsche. Ich bin in Hamburg aufgewachsen und lebe nun schon seit 13 Jahren in Athen. Ich glaube, dass diese Situation fuer uns "Halblinge" noch schwieriger ist, weil wir ja beides schon seit Geburt in uns haben. Wenn ich in Deutschland bin, vermisse ich also GR und wenn ich in GR bin, vermisse ich D. Mittlerweile reicht es mir, wenn ich ein Mal im Jahr nach Hamburg fliege. Dort bleibe ich dann fuer 2 bis 3 Wochen und das ist ok. Jedes Land hat seine Vor- und Nachteile. Deutschland ist sowieso nicht mehr das, was es mal war. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass ich spaeter mal, wenn ich in Rente gehe oder so, oefter in D sein moechte. GR hat doch sehr viele "menschliche" Vorteile, oder nicht?! Meer, viel Sonne, hilfsbereitschaft, und und und.
Tja, das ist schon manchmal dumm, hin und her gerissen zu sein. Was soll's. Man gewoehnt sich an alles......

Gruesse
Nicole

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#8
Also mein Vater ist Grieche und meine Mutter Deutsche. Ich bin in Hamburg aufgewachsen und lebe nun schon seit 13 Jahren in Athen. Ich glaube, dass diese Situation fuer uns "Halblinge" noch schwieriger ist, weil wir ja beides schon seit Geburt in uns haben. Wenn ich in Deutschland bin, vermisse ich also GR und wenn ich in GR bin, vermisse ich D. Mittlerweile reicht es mir, wenn ich ein Mal im Jahr nach Hamburg fliege. Dort bleibe ich dann fuer 2 bis 3 Wochen und das ist ok. Jedes Land hat seine Vor- und Nachteile. Deutschland ist sowieso nicht mehr das, was es mal war. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass ich spaeter mal, wenn ich in Rente gehe oder so, oefter in D sein moechte. GR hat doch sehr viele "menschliche" Vorteile, oder nicht?! Meer, viel Sonne, hilfsbereitschaft, und und und.
Tja, das ist schon manchmal dumm, hin und her gerissen zu sein. Was soll's. Man gewoehnt sich an alles......

Gruesse
Nicole

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#9
Konkrete Frage an Martina: Ihr habt doch eine Pension auf Paros. Und die ist doch sicherlich für mindestens 4-5 Monate geschlossen, oder? Du könntest also doch, wenn auch nicht die ganze Schließzeit, aber doch einen gehörigen Teil davon in D. verbringen und vielleicht dort in irgend einer Form arbeiten? Oder sehe ich das falsch?

OK, Du bekommst jetzt gerade ein Kind und dann wird sich diese Möglichkeit in einigen Jahren erledigt haben.

Grüße,
Rainer

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#9
Konkrete Frage an Martina: Ihr habt doch eine Pension auf Paros. Und die ist doch sicherlich für mindestens 4-5 Monate geschlossen, oder? Du könntest also doch, wenn auch nicht die ganze Schließzeit, aber doch einen gehörigen Teil davon in D. verbringen und vielleicht dort in irgend einer Form arbeiten? Oder sehe ich das falsch?

OK, Du bekommst jetzt gerade ein Kind und dann wird sich diese Möglichkeit in einigen Jahren erledigt haben.

Grüße,
Rainer

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#10
wie eine solche überaus persönliche Frage hier in öffentlicher Form quasi an den Pranger gestellt wird ??? Will sich jemand von sivch aus offenbaren, wird er das schon tun. Aber nachfragen ??? ist doch wohl als menschlicher Stil kaum verständlich. Nicht nur eines ist mir hier im Lande sehr sympathisch: man ist meist sehr feinfühlig miteinander.

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#10
wie eine solche überaus persönliche Frage hier in öffentlicher Form quasi an den Pranger gestellt wird ??? Will sich jemand von sivch aus offenbaren, wird er das schon tun. Aber nachfragen ??? ist doch wohl als menschlicher Stil kaum verständlich. Nicht nur eines ist mir hier im Lande sehr sympathisch: man ist meist sehr feinfühlig miteinander.

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#11
Hallo Stefan!

Wahrscheinlich sind mein Mann und ich solche Beispiele, wie Du sie suchst. Aber das Leben, das wir führen, klappt erst, seit wir Rentner sind: Etwa von November bis Mai leben wir in Chania auf Kreta, also in der Stadt, im Sommer in Süddeutschland auf dem Land, hier in einer Wohnung mit zwei Balkonen nahe am Meer, dort im "Häusle mit Gärtle" am Schwarzwaldrand.... Volles Kontrastprogramm also.

Uns tut dieser Wechsel gut, er hält uns jung und flexibel, und wir haben wirklich immer das Gefühl, das Beste aus zwei Welten gewählt zu haben.

Grüße

Chania

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#11
Hallo Stefan!

Wahrscheinlich sind mein Mann und ich solche Beispiele, wie Du sie suchst. Aber das Leben, das wir führen, klappt erst, seit wir Rentner sind: Etwa von November bis Mai leben wir in Chania auf Kreta, also in der Stadt, im Sommer in Süddeutschland auf dem Land, hier in einer Wohnung mit zwei Balkonen nahe am Meer, dort im "Häusle mit Gärtle" am Schwarzwaldrand.... Volles Kontrastprogramm also.

Uns tut dieser Wechsel gut, er hält uns jung und flexibel, und wir haben wirklich immer das Gefühl, das Beste aus zwei Welten gewählt zu haben.

Grüße

Chania

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#12
Rainer Liedtke schrieb:
> Konkrete Frage an Martina: Ihr habt doch eine Pension auf Paros. Und die ist doch sicherlich für mindestens 4-5 Monate geschlossen, oder? Du könntest also doch, wenn auch nicht die ganze Schließzeit, aber doch einen gehörigen Teil davon in D. verbringen und vielleicht dort in irgend einer Form arbeiten? Oder sehe ich das falsch?
>
Interessante Frage, aber....

... ich bin ein sehr sesshafter Mensch und mag nicht ständig umziehen, allein die relativ kurze Zeit im Winter in Athen nervt mich... Fragen wie, was nehme ich mit, was nicht, und mit 1 Hund (neuerdings), mindestens 2 Katzen und 1 Baby (demnächst) auch nicht so einfach.... außerdem liebe ich mein Haus und meine Blumen usw., usf., da mag ich nicht einfach alles "zumachen" und "brach liegen" lassen.

... außerdem arbeiten wir 8 Monate durch, d.h. jeden einzelnen Tag, ohne Wochenende. Es mögen zwar manche Leute glauben, eine Pension führen ist wie Dauerurlaub, aber das ist es nicht... und dann noch in D arbeiten??? Oje, ich gäb mir die Kugel... *g*

... tja, und wenn ich genug Geld hätte für eine Wohnung in D, die ich sagen wir mal nur 4 Monate beziehen würde... dann würde ich es mir vielleicht trotz Sesshaftigkeit überlegen??? Für Urlaub zumindest? So ein schönes Bremer Haus wäre doch was Feines *g*.

Nun ja, alles schön und gut, aber irgendwie nicht so zu realisieren... je länger man hier ist übrigens desto weniger Heimweh hat man - finde ich zumindest.

Liebe Grüße
Martina
der in der Woche in D im Mai die grch. Tomaten doch sehr gefehlt haben Wink

http://www.paros-online.de/ingriechenlandleben.htm
"In Zeiten wie diesen tut es gut, sich daran zu erinnern, dass es immer schon Zeiten wie diese gegeben hat."
(Paul Harvey)
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#12
Rainer Liedtke schrieb:
> Konkrete Frage an Martina: Ihr habt doch eine Pension auf Paros. Und die ist doch sicherlich für mindestens 4-5 Monate geschlossen, oder? Du könntest also doch, wenn auch nicht die ganze Schließzeit, aber doch einen gehörigen Teil davon in D. verbringen und vielleicht dort in irgend einer Form arbeiten? Oder sehe ich das falsch?
>
Interessante Frage, aber....

... ich bin ein sehr sesshafter Mensch und mag nicht ständig umziehen, allein die relativ kurze Zeit im Winter in Athen nervt mich... Fragen wie, was nehme ich mit, was nicht, und mit 1 Hund (neuerdings), mindestens 2 Katzen und 1 Baby (demnächst) auch nicht so einfach.... außerdem liebe ich mein Haus und meine Blumen usw., usf., da mag ich nicht einfach alles "zumachen" und "brach liegen" lassen.

... außerdem arbeiten wir 8 Monate durch, d.h. jeden einzelnen Tag, ohne Wochenende. Es mögen zwar manche Leute glauben, eine Pension führen ist wie Dauerurlaub, aber das ist es nicht... und dann noch in D arbeiten??? Oje, ich gäb mir die Kugel... *g*

... tja, und wenn ich genug Geld hätte für eine Wohnung in D, die ich sagen wir mal nur 4 Monate beziehen würde... dann würde ich es mir vielleicht trotz Sesshaftigkeit überlegen??? Für Urlaub zumindest? So ein schönes Bremer Haus wäre doch was Feines *g*.

Nun ja, alles schön und gut, aber irgendwie nicht so zu realisieren... je länger man hier ist übrigens desto weniger Heimweh hat man - finde ich zumindest.

Liebe Grüße
Martina
der in der Woche in D im Mai die grch. Tomaten doch sehr gefehlt haben Wink

http://www.paros-online.de/ingriechenlandleben.htm
"In Zeiten wie diesen tut es gut, sich daran zu erinnern, dass es immer schon Zeiten wie diese gegeben hat."
(Paul Harvey)
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