Umschuldung in Griechenland

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(23.07.2011, 07:09:49)doxo schrieb:
(22.07.2011, 21:42:48)rmc schrieb: Bravo! Endlich mal einer, der nicht immer herumjammert.

Ich weiß ja nicht, ob überhaupt und wie lange Du schon in Griechenland lebst. Jeder der hier ansässig ist hat jede Menge einschlägige Erfahrungen und wünscht sich nichts sehnlicher, dass sich positive Veränderungen in diesem Land einstellen. Allein der Glaube fehlt.

Wette leider verloren.
Ich lebe schon so lange (schon in der Voreurozeit) in Griechenland, dass ich hier die positiven Veränderungen erfahren habe und deswegen optimistisch bin.
Behördengänge sind oft ein reines Vergnügen, weil man mit den Sachbearbeitern freundlich und nicht rechthaberisch kommunizieren kann. Deutsche Ämter können nie so flexibel agieren.
Deine Bildbeispiele kann man überall auf der Welt finden. Aber hier verändert sich alles schnell und effektiv.
Aus diesen Gründen kann ich einfach nicht jammern, sondern freue mich über die stetigen Verbesserungen.
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(23.07.2011, 07:09:49)doxo schrieb:
(22.07.2011, 21:42:48)rmc schrieb: Bravo! Endlich mal einer, der nicht immer herumjammert.

Ich weiß ja nicht, ob überhaupt und wie lange Du schon in Griechenland lebst. Jeder der hier ansässig ist hat jede Menge einschlägige Erfahrungen und wünscht sich nichts sehnlicher, dass sich positive Veränderungen in diesem Land einstellen. Allein der Glaube fehlt.

Wette leider verloren.
Ich lebe schon so lange (schon in der Voreurozeit) in Griechenland, dass ich hier die positiven Veränderungen erfahren habe und deswegen optimistisch bin.
Behördengänge sind oft ein reines Vergnügen, weil man mit den Sachbearbeitern freundlich und nicht rechthaberisch kommunizieren kann. Deutsche Ämter können nie so flexibel agieren.
Deine Bildbeispiele kann man überall auf der Welt finden. Aber hier verändert sich alles schnell und effektiv.
Aus diesen Gründen kann ich einfach nicht jammern, sondern freue mich über die stetigen Verbesserungen.
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(23.07.2011, 10:28:04)doxo schrieb: Hier noch ein paar Bilder, wie man sie in Europa überall sehen kann: Wink

Ist das Cabrio zu verkaufen, weißt du das ? Zwar ohne KTEO, aber mit etwas Fakelaki .......

Gruß

" Die Vertretung "
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(23.07.2011, 10:28:04)doxo schrieb: Hier noch ein paar Bilder, wie man sie in Europa überall sehen kann: Wink

Ist das Cabrio zu verkaufen, weißt du das ? Zwar ohne KTEO, aber mit etwas Fakelaki .......

Gruß

" Die Vertretung "
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(23.07.2011, 13:15:34)doxo schrieb:
(23.07.2011, 11:43:12)Paschalitza schrieb: Ist das Cabrio zu verkaufen, weißt du das ? Zwar ohne KTEO, aber mit etwas Fakelaki .......
Gruß
" Die Vertretung "

Leider nein, aber wie wäre es mit einem gut erhaltenen Lada

einem restaurierungsbedürftigen Japaner

oder vielleicht willst Du Dein Geld ja auch in einem gut gelegenen Kiosk anlegen?

WILL nur ein Cabrio !

Lada, Japaner, danke, habe in GR schon einen Franzosen und einen Italiener ( und in DE gleich 3 Franzosen, Bedarf gedeckt :tongue: )

Gruß

" Die Vertretung "

der in DE Cabrio ( Deutsch !!!! ) fährt ( derzeit brrrrr.... ) und in GR will ( naja, erst ausprobieren, Bekannter rät ab wegen Sonne )

Nur die Harten kommen in den Garten.

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(23.07.2011, 13:15:34)doxo schrieb:
(23.07.2011, 11:43:12)Paschalitza schrieb: Ist das Cabrio zu verkaufen, weißt du das ? Zwar ohne KTEO, aber mit etwas Fakelaki .......
Gruß
" Die Vertretung "

Leider nein, aber wie wäre es mit einem gut erhaltenen Lada

einem restaurierungsbedürftigen Japaner

oder vielleicht willst Du Dein Geld ja auch in einem gut gelegenen Kiosk anlegen?

WILL nur ein Cabrio !

Lada, Japaner, danke, habe in GR schon einen Franzosen und einen Italiener ( und in DE gleich 3 Franzosen, Bedarf gedeckt :tongue: )

Gruß

" Die Vertretung "

der in DE Cabrio ( Deutsch !!!! ) fährt ( derzeit brrrrr.... ) und in GR will ( naja, erst ausprobieren, Bekannter rät ab wegen Sonne )

Nur die Harten kommen in den Garten.

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rmc schrieb
Behördengänge sind oft ein reines Vergnügen, weil man mit den Sachbearbeitern freundlich und nicht rechthaberisch kommunizieren kann. Deutsche Ämter können nie so flexibel agieren.



Ich glaub ich bin im falschen Film

also währ die Schlußfolgerung Griechische Behörden und
Ämter sind flexibel :biggrins: Ich glaube Du hast Recht :biggrins:




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rmc schrieb
Behördengänge sind oft ein reines Vergnügen, weil man mit den Sachbearbeitern freundlich und nicht rechthaberisch kommunizieren kann. Deutsche Ämter können nie so flexibel agieren.



Ich glaub ich bin im falschen Film

also währ die Schlußfolgerung Griechische Behörden und
Ämter sind flexibel :biggrins: Ich glaube Du hast Recht :biggrins:




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Lach doxo, gute Bilder...

Aber in Ernst, solche kann ich dir auch aus Deutschland zeigen (Kreuzberg, Hamburg, Muenchen)

@rcm

Sinn und zweck einer Behoerde ist es , sich in Ihrer Behoerde auszukennen. Ich gehe nicht zu einer Behoerde um da nette Gespraeche zu fuehren, sondern um das zu erreichen was ich vor habe. Wenn mir dann die Behoerde sagt, ist nicht, gibt es nicht, wissen wir nicht, "wer ist dafuer zustaendig: "keine Ahnung" bleibt mir nichts anderes uebrig mich selbst mit der Rechtslage, Verfahrenswegen, sowie Verwaltungswegen auseinander zu setzen. Wenn ich es dann nun mal schwarz auf weiss habe, dass Gesetzte exestieren die abgestritten werden, fuer zustaendigkeiten sich jeder entzieht.... verzeihung, dann reicht meist mein Kenntnisstand leider weiter als der , der Behoerde.

Gehe mal in Thessaloniki zur baubehoerde und verlange mal Unterlagen vor 1974. Die einzigste Auskunft die du bekommen wirst: Akte nicht vorhanden. Und dass geben sie dir sogar schriftlich. Aber man hat ja das Recht noch selber nachzuforschen, und siehe da... es gibt doch noch Unterlagen, die in den Chaos (bestreite dass und ich setze hier Fotos rein) einfach mal wieder auftauchen. Der Aufwand der Behoerde Unterlagen zu suchen, waere aber zu gross.

Es ist ja auch defacto so, dass bei jeder neuen Regierung, neue Mitarbeiter in der Behoerde sitzen, die gewichtigte Waehlerstimmen in den letzten Wahlen waren.

Trotzdem schliesse ich mich Michalis an, wenn (und jedes Land hat die moeglichkeiten) Griechenland sein Potenzial mal nutzen wuerde,
und eventuell durch Fremdverwaltung nur ein kleines Stueck auf den richtigen weg gebracht wird (was ja auch im Gange ist, dank EU) sehe ich nicht ganz schwarz fuer Griechenland.

Es geht den Griechen als Volk ja immernoch zu gut. Wenn die Gesamtlage so brisant waere wie es in den Medien immer Publiziert wird,
waeren nicht ein kleiner prozentsatz auf der Strasse , sondern fast jeder Buerger.
Zum einen haltet die Schattenwirtschaft die Griechischen Buerger am leben, 2. hatten sie die moeglichkeit ueber die Jahre ein gutes Polster an zu legen. Solange im Sommer alle Strassen noch verstopft sind, weil sie alle in Ihre Ferienhaeuser machen und Baden fahren, solange kann die welt fuer den griechischen Buerger nicht so schlimm sein.

Wie es in der Industrie Aussieht, kann ich nicht wirklich sagen, weil mir ist echt schleiherhaft wie manche Geschaefte ueberhaupt exestieren. Ich gehe mal nicht davon aus, das jedes 2 Geschaeft schmutzige Waesche waescht, jedoch verstehe ich nicht, wieso die Firmen hier nicht Insolvent gehen. (wenn es hier sowas wie Insolventzen ueberhaupt geben sollte.
Wie auch immer, im meinen Umfeld sehe ich immer... Geld vorhanden: expandieren, kein Geld vorhanden: jammern, aber auf keinen Fall sich auf die Marktsituation einstellen, sondern versuchen dass zu behalten was geschaffen wurde, aus brechen komm raus.
Nachhaltigkeit, Reserven , Sicherheiten sehe ich sogut wie kaum. Ich hab manchmal das Gefuehl dass ie Griechischen Firmen denken, Ich schaffe Arbeitsplaetze, es geht nur bergauf nicht bergab. Besitztuehmer behalten, alles andere verwerfen.

Muss ehrlich gestehen, nach 4 Jahren weiss ich immer noch nicht, wie die Industrie hier direkt laeuft, oder ueberhaupt laufen kann, und warum sich alles bisher so lange gehalten hat. zB. Firma 8 Leute Perso, hochwertiger Firmenausbau.... Auftrage die letzten 3 Jahre 1er. Gewinn, so gut wie keinen, laufende Kosten uebersteigt das 100 fache des eigenlichen Auftrages in einen Monat. Selbst mit Krediten, Kapitalspritzen , Privatdahrlehn sind solche Firmen eigenlich nicht ueberlebungsfaehig, aber: die exestiert noch heute, hinzu wollen die staendig neues Personal trotz der das sie keine Auftraege haben....

Kann mir das wirklich nicht erklaeren...hinzu ist dass nicht die einzige Firma, die ich in der Konstalation kenne.
In Deutschland werden ganze Geschaeftsfelder einfach mal stehen gelassen, wenn eine Gewinnmarge von min. 80 % nicht vorhanden ist...
Griechenland ist fuer mich hier verkehrte Welt.

Gruesse Ron


Die Arbeit wird immer weniger, weil wir immer produktiver werden. Arbeiteten früher in einer Fabrik 5000 Menschen, sind es heute 5 Anlagenfahrer. Wir brauchen ein völlig neues System, oder einen Krieg mit Millionen Toten.
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Lach doxo, gute Bilder...

Aber in Ernst, solche kann ich dir auch aus Deutschland zeigen (Kreuzberg, Hamburg, Muenchen)

@rcm

Sinn und zweck einer Behoerde ist es , sich in Ihrer Behoerde auszukennen. Ich gehe nicht zu einer Behoerde um da nette Gespraeche zu fuehren, sondern um das zu erreichen was ich vor habe. Wenn mir dann die Behoerde sagt, ist nicht, gibt es nicht, wissen wir nicht, "wer ist dafuer zustaendig: "keine Ahnung" bleibt mir nichts anderes uebrig mich selbst mit der Rechtslage, Verfahrenswegen, sowie Verwaltungswegen auseinander zu setzen. Wenn ich es dann nun mal schwarz auf weiss habe, dass Gesetzte exestieren die abgestritten werden, fuer zustaendigkeiten sich jeder entzieht.... verzeihung, dann reicht meist mein Kenntnisstand leider weiter als der , der Behoerde.

Gehe mal in Thessaloniki zur baubehoerde und verlange mal Unterlagen vor 1974. Die einzigste Auskunft die du bekommen wirst: Akte nicht vorhanden. Und dass geben sie dir sogar schriftlich. Aber man hat ja das Recht noch selber nachzuforschen, und siehe da... es gibt doch noch Unterlagen, die in den Chaos (bestreite dass und ich setze hier Fotos rein) einfach mal wieder auftauchen. Der Aufwand der Behoerde Unterlagen zu suchen, waere aber zu gross.

Es ist ja auch defacto so, dass bei jeder neuen Regierung, neue Mitarbeiter in der Behoerde sitzen, die gewichtigte Waehlerstimmen in den letzten Wahlen waren.

Trotzdem schliesse ich mich Michalis an, wenn (und jedes Land hat die moeglichkeiten) Griechenland sein Potenzial mal nutzen wuerde,
und eventuell durch Fremdverwaltung nur ein kleines Stueck auf den richtigen weg gebracht wird (was ja auch im Gange ist, dank EU) sehe ich nicht ganz schwarz fuer Griechenland.

Es geht den Griechen als Volk ja immernoch zu gut. Wenn die Gesamtlage so brisant waere wie es in den Medien immer Publiziert wird,
waeren nicht ein kleiner prozentsatz auf der Strasse , sondern fast jeder Buerger.
Zum einen haltet die Schattenwirtschaft die Griechischen Buerger am leben, 2. hatten sie die moeglichkeit ueber die Jahre ein gutes Polster an zu legen. Solange im Sommer alle Strassen noch verstopft sind, weil sie alle in Ihre Ferienhaeuser machen und Baden fahren, solange kann die welt fuer den griechischen Buerger nicht so schlimm sein.

Wie es in der Industrie Aussieht, kann ich nicht wirklich sagen, weil mir ist echt schleiherhaft wie manche Geschaefte ueberhaupt exestieren. Ich gehe mal nicht davon aus, das jedes 2 Geschaeft schmutzige Waesche waescht, jedoch verstehe ich nicht, wieso die Firmen hier nicht Insolvent gehen. (wenn es hier sowas wie Insolventzen ueberhaupt geben sollte.
Wie auch immer, im meinen Umfeld sehe ich immer... Geld vorhanden: expandieren, kein Geld vorhanden: jammern, aber auf keinen Fall sich auf die Marktsituation einstellen, sondern versuchen dass zu behalten was geschaffen wurde, aus brechen komm raus.
Nachhaltigkeit, Reserven , Sicherheiten sehe ich sogut wie kaum. Ich hab manchmal das Gefuehl dass ie Griechischen Firmen denken, Ich schaffe Arbeitsplaetze, es geht nur bergauf nicht bergab. Besitztuehmer behalten, alles andere verwerfen.

Muss ehrlich gestehen, nach 4 Jahren weiss ich immer noch nicht, wie die Industrie hier direkt laeuft, oder ueberhaupt laufen kann, und warum sich alles bisher so lange gehalten hat. zB. Firma 8 Leute Perso, hochwertiger Firmenausbau.... Auftrage die letzten 3 Jahre 1er. Gewinn, so gut wie keinen, laufende Kosten uebersteigt das 100 fache des eigenlichen Auftrages in einen Monat. Selbst mit Krediten, Kapitalspritzen , Privatdahrlehn sind solche Firmen eigenlich nicht ueberlebungsfaehig, aber: die exestiert noch heute, hinzu wollen die staendig neues Personal trotz der das sie keine Auftraege haben....

Kann mir das wirklich nicht erklaeren...hinzu ist dass nicht die einzige Firma, die ich in der Konstalation kenne.
In Deutschland werden ganze Geschaeftsfelder einfach mal stehen gelassen, wenn eine Gewinnmarge von min. 80 % nicht vorhanden ist...
Griechenland ist fuer mich hier verkehrte Welt.

Gruesse Ron


Die Arbeit wird immer weniger, weil wir immer produktiver werden. Arbeiteten früher in einer Fabrik 5000 Menschen, sind es heute 5 Anlagenfahrer. Wir brauchen ein völlig neues System, oder einen Krieg mit Millionen Toten.
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@Michalis

Das wird alles nicht funktionieren. Um wieder wettbewerbsfähig zu werden müssten
Löhne/Gehälter/Renten nochmals drastisch gedrückt werden.
Das ist doch einer der Hauptgründe, daß GR nicht mehr wie früher seine Währung abwerten kann.
Jetzt wird diese Nummer versucht durch Löhne/Gehälter/Renten-Senkung zu ersetzen.
Die Wettbewerbsfähigkeit wird nicht dadurch wiederhergestellt, daß jeder seine Steuern zahlt.

@doxo

Lebst wohl in einem Schwellenland ;-)

Ich lebe übrigens auch gerne hier, muss mich aber auch nicht mit diesen ganzen Stümpern
laufend herumärgern. Also nur so der normale Wahnsinn. Behürdenerfahrung (kein Schreibfehler)
habe ich aber auch genügend.
Einzelindividuen ok, in der Masse Abstand, also wie in D.

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@Michalis

Das wird alles nicht funktionieren. Um wieder wettbewerbsfähig zu werden müssten
Löhne/Gehälter/Renten nochmals drastisch gedrückt werden.
Das ist doch einer der Hauptgründe, daß GR nicht mehr wie früher seine Währung abwerten kann.
Jetzt wird diese Nummer versucht durch Löhne/Gehälter/Renten-Senkung zu ersetzen.
Die Wettbewerbsfähigkeit wird nicht dadurch wiederhergestellt, daß jeder seine Steuern zahlt.

@doxo

Lebst wohl in einem Schwellenland ;-)

Ich lebe übrigens auch gerne hier, muss mich aber auch nicht mit diesen ganzen Stümpern
laufend herumärgern. Also nur so der normale Wahnsinn. Behürdenerfahrung (kein Schreibfehler)
habe ich aber auch genügend.
Einzelindividuen ok, in der Masse Abstand, also wie in D.

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@ tripodes

Das ist natürlich richtig , dass Steuerehrlichkeit zu wenig ist.
Eine Zauberformel zur Wiederherstellung der Wettbewebsfähigkeit hat leider kein ökonom auf unserer Erde . . . .
Es gibt nur zwei Lösungen, wenn eine Volkswirtschaft nicht international wettbewerbsfähig ist: Man macht ihre Produkte billiger, entweder indem man die eigene Währung abwertet (was im Falle Griechenlands eine eigene Währung voraussetzt) oder indem man die Löhne und Kosten kürzt. Einen dritten Weg zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht.

Der Weg der Lohnkürzungen ist also eindeutig der schwierigere, langwierigere und der mit den größeren negativen Folgen. Sehr wahrscheinliche ist eine Resignation der Bevölkerung angesichts einer nicht enden wollenden Wirtschaftskrise und einer sehr sehr langsamen Erholung.

Die jungen, ausgebildeten Kräfte werden dann abwandern , da andere EU-Länder Fachkräfte suchen. Griechenland wird auf diesem Wege ausbluten. Das Land, immerhin landschaftlich eines der schönsten Gebiete Europas, wird in ein großes Naturschutzgebiet umgewandelt. Es wird allerdings das teuerste Naturschutzgebiet der Erde werden. Denn von den Milliarden, die in diesen Teil Europas investiert werden, wird wahrscheinlich nichts zurückkommen können.

LG
@ doxo

Die Insel Rhodos sowie die anderen Inseln des Dodekanes sind in vielerlei Hinsicht. ,verwaltungstechnisch ein Sonderfall und nicht wirklich repräsentativ für den Rest des Landes.
Dies liegt unter anderem an einer Sonderstellung , welche diese Region aufgrund von Wahlversprechen anlässlich des Anschlusses von Rhodos durch die Volksabstimmung an Sonderrechten zugesprochen bekam. . . . Ich meine nicht nur die geringeren Steuersätze sondern auch Sonderrechte in der Verwaltung . . . . Aussnahmen , müssen narürlich nicht immer vorteilhaft seln . . .

LG






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@ tripodes

Das ist natürlich richtig , dass Steuerehrlichkeit zu wenig ist.
Eine Zauberformel zur Wiederherstellung der Wettbewebsfähigkeit hat leider kein ökonom auf unserer Erde . . . .
Es gibt nur zwei Lösungen, wenn eine Volkswirtschaft nicht international wettbewerbsfähig ist: Man macht ihre Produkte billiger, entweder indem man die eigene Währung abwertet (was im Falle Griechenlands eine eigene Währung voraussetzt) oder indem man die Löhne und Kosten kürzt. Einen dritten Weg zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht.

Der Weg der Lohnkürzungen ist also eindeutig der schwierigere, langwierigere und der mit den größeren negativen Folgen. Sehr wahrscheinliche ist eine Resignation der Bevölkerung angesichts einer nicht enden wollenden Wirtschaftskrise und einer sehr sehr langsamen Erholung.

Die jungen, ausgebildeten Kräfte werden dann abwandern , da andere EU-Länder Fachkräfte suchen. Griechenland wird auf diesem Wege ausbluten. Das Land, immerhin landschaftlich eines der schönsten Gebiete Europas, wird in ein großes Naturschutzgebiet umgewandelt. Es wird allerdings das teuerste Naturschutzgebiet der Erde werden. Denn von den Milliarden, die in diesen Teil Europas investiert werden, wird wahrscheinlich nichts zurückkommen können.

LG
@ doxo

Die Insel Rhodos sowie die anderen Inseln des Dodekanes sind in vielerlei Hinsicht. ,verwaltungstechnisch ein Sonderfall und nicht wirklich repräsentativ für den Rest des Landes.
Dies liegt unter anderem an einer Sonderstellung , welche diese Region aufgrund von Wahlversprechen anlässlich des Anschlusses von Rhodos durch die Volksabstimmung an Sonderrechten zugesprochen bekam. . . . Ich meine nicht nur die geringeren Steuersätze sondern auch Sonderrechte in der Verwaltung . . . . Aussnahmen , müssen narürlich nicht immer vorteilhaft seln . . .

LG






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Ich verstehe nicht, warum die Wettbewerbsfähigkeit durch Reduzierung der Löhne hergestellt werden soll. Die Gehälter in Deutschland liegen weit über den Griechischen. Der Unterschied ist, dass die Leute in D mehr arbeiten bzw. ihre Arbeit richtig tun. Würde jeder staatliche Angestellte seine Arbeit richtig machen und tatsächlich für sein Geld arbeiten, sehe es in GR ganz anders aus. Jahrzehnte haben Finanzangestellte sich nicht im geringsten um die Steuerhinterziehung gekümmert, die Polizisten ignorieren weiterhin jede Gurt- und Helmpflicht, ... Es ist ein alter Spruch, aber von nix kommt nix!

Abgesehen von der Aufarbeitung der versäumten Einnahmen, wäre natürlich die Nutzung der schönen Küstenlandschaft, dem Meer und der Sonne am naheliegendsten. Aber das ist Zukunftsmusik.
Luxuriöse Ferienhäuser in Griechenland auf www.GreekLuxuryVillas.com
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Ich verstehe nicht, warum die Wettbewerbsfähigkeit durch Reduzierung der Löhne hergestellt werden soll. Die Gehälter in Deutschland liegen weit über den Griechischen. Der Unterschied ist, dass die Leute in D mehr arbeiten bzw. ihre Arbeit richtig tun. Würde jeder staatliche Angestellte seine Arbeit richtig machen und tatsächlich für sein Geld arbeiten, sehe es in GR ganz anders aus. Jahrzehnte haben Finanzangestellte sich nicht im geringsten um die Steuerhinterziehung gekümmert, die Polizisten ignorieren weiterhin jede Gurt- und Helmpflicht, ... Es ist ein alter Spruch, aber von nix kommt nix!

Abgesehen von der Aufarbeitung der versäumten Einnahmen, wäre natürlich die Nutzung der schönen Küstenlandschaft, dem Meer und der Sonne am naheliegendsten. Aber das ist Zukunftsmusik.
Luxuriöse Ferienhäuser in Griechenland auf www.GreekLuxuryVillas.com
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(23.07.2011, 19:31:55)Carsten schrieb: Ich verstehe nicht, warum die Wettbewerbsfähigkeit durch Reduzierung der Löhne hergestellt werden soll. Die Gehälter in Deutschland liegen weit über den Griechischen. Der Unterschied ist, dass die Leute in D mehr arbeiten bzw. ihre Arbeit richtig tun. Würde jeder staatliche Angestellte seine Arbeit richtig machen und tatsächlich für sein Geld arbeiten, sehe es in GR ganz anders aus. Jahrzehnte haben Finanzangestellte sich nicht im geringsten um die Steuerhinterziehung gekümmert, die Polizisten ignorieren weiterhin jede Gurt- und Helmpflicht, ... Es ist ein alter Spruch, aber von nix kommt nix!

Abgesehen von der Aufarbeitung der versäumten Einnahmen, wäre natürlich die Nutzung der schönen Küstenlandschaft, dem Meer und der Sonne am naheliegendsten. Aber das ist Zukunftsmusik.

Da für die meisten Firmen sind die Arbeitskosten mittlerweile nicht mehr zu tragen und zu einer hohen Belastung für den Unternehmer geworden sind . testen wir derzeit eine Art Kooperationsmodell am Griechischen Markt .... Die Problematik liegt unter anderem auch darin, dass die Lohnneben- bzw. Zusatzkosten, die den Preis der Arbeit in die Höhe treiben, immer weiter steigen... Lohnnebenkosten in Gr sind enorm hoch wenn man , so wie wir , alle Prämien und Bonuszahlungen der Mitarbeiter richtig abrechnet.

Die Folge davon ist, dass immer mehr Firmen ihre Produktion und Verwaltungszentren ins Ausland verlagern und im Inland (GR) immer mehr Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren.

Diese Entwicklung kann durch den Einsatz des Kooperationsmodells gestoppt werden. Durch das Kooperationsmodell werden sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse in Kooperationsverhältnisse umgewandelt.

Ziel dabei ist die radikale Senkung der Fixkosten, die Anhebung der Bonität des Unternehmens und der Erhalt der Arbeitsplätze, wenn auch in anderer Form.

Durch das Kooperationsmodell wird aus dem Mitarbeiter ein selbständiger Unternehmer, sprich Kooperationspartner – mit einem Auftraggeber und vermeidet den Zustand der Scheinselbständigkeit.... Sonderregelungen mit griechischer Sozialversicherung wurden für erstmal 3 Jahre bis 12/2014 erzielt...

Das Kooperationsmodell ist für jedes Unternehmen geeignet, besonders jedoch für lohnintensive Betriebe bzw. bei Neugründungen von Firmen (Jungunternehmen, Start-ups), die gerade in dieser Phase darauf angewiesen sind, auf der einen Seite die Personalkosten so niedrig wie möglich zu halten und auf der anderen Seite, qualifiziertes Personal benötigen.

Angesichts der zunehmenden Globalisierung und den wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Veränderungen, muss jeder Unternehmer seine alten Konzepte überdenken und sich den neuen Herausforderungen am Griechischen Merkt stellen .... Die Situation in GR ist mit keinem anderen Land in der EU vergleichbar ...

Welche Vorteile hat ein Unternehmen durch den Einsatz von Kooperationspartnern?

Kosteneinsparungen

Vorteilhaftere Finanzierungskonditionen bei Banken (Basel II)

Steigerung des Cash Flow, der Umsatzrendite und Bonität

Sozialleistungen entfallen bzw. werden vom Unternehmer neu definiert

Schlanke Verwaltung

Der Unternehmer erhält volle Entlohnungsautonomie

Bessere Finanzierungschancen für Jungfirmen und Start-ups (ggf.EU-Förderungen Modell 25/75 aus 2002)

Welche Vorteile hat der Kooperationspartner?

Langfristige Sicherung des Einkommens

Soziale Absicherung durch Eigeninitiative

In den meisten Fällen mehr Verdienst

..........................................................

Weitere Massnahmen: Lohnflexibilität durch Prämien und Umsatz sowie Gewinnbeteiligungen ...

Griechenland muss seine Lohnstückkosten reduzieren, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.

Die relativen Lohnkosten in den 16 Ländern der Eurozone entwickeln sich seit 1999 immer weiter auseinander. Die Länder mit den meisten Schwierigkeiten (Griechenland, Portugal und Spanien) haben relativ zu Deutschland , 20 Prozent ihrer Wettbewerbsfähigkeit verloren, da in Deutschland die Lohnkosten weniger stark gestiegen sind.

Die Länder mit dem höchsten Wachstum der Binnennachfrage weisen auch das größte Lohnwachstum auf (Spanien, Griechenland). Der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit sollte deshalb einer boomenden Binnennachfrage zugeschrieben werden. Diese wurde durch Verfügbarkeit billiger Kredite für Konsum oder Bautätigkeit befeuert. Sie führte zu stark steigender Nachfrage nach Arbeit und trieb die Lohnkosten.

Anmerken möchte ich , dass gesamtwirtschaftliche Veränderungen, Chancen und Risiken in der öffentlichen Diskussion mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen werden, je nachdem, ob sie im Bereich der Arbeit oder aber des Kapitals eintreten.

Ich möchte dieses Forum nicht mit wirtschaftlichen Statements überstrapazieren , jedoch möchte ich zeigen , dass jedes Unternehmen seine eigenen Strategien und Maßnahmen setzen muss , sofern es am griechischen Markt erfolgreich bestehen möchte.

Die Richtigkeit der Entscheidungen zeigt sich später ...

Dennoch sei angemerkt , dass es derzeit , gewissen Idealismus bedarf um hier in Gr erfolgreich zu bleiben und Gewinne zu erwirtschaften , ... denn einfacher währe es den Weg anderer Konzerne zu folgen , wie in der Vergangenheit leider mehrfach geschehen ... 'aber das ist ein anderes Thema'

LG










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(23.07.2011, 19:31:55)Carsten schrieb: Ich verstehe nicht, warum die Wettbewerbsfähigkeit durch Reduzierung der Löhne hergestellt werden soll. Die Gehälter in Deutschland liegen weit über den Griechischen. Der Unterschied ist, dass die Leute in D mehr arbeiten bzw. ihre Arbeit richtig tun. Würde jeder staatliche Angestellte seine Arbeit richtig machen und tatsächlich für sein Geld arbeiten, sehe es in GR ganz anders aus. Jahrzehnte haben Finanzangestellte sich nicht im geringsten um die Steuerhinterziehung gekümmert, die Polizisten ignorieren weiterhin jede Gurt- und Helmpflicht, ... Es ist ein alter Spruch, aber von nix kommt nix!

Abgesehen von der Aufarbeitung der versäumten Einnahmen, wäre natürlich die Nutzung der schönen Küstenlandschaft, dem Meer und der Sonne am naheliegendsten. Aber das ist Zukunftsmusik.

Da für die meisten Firmen sind die Arbeitskosten mittlerweile nicht mehr zu tragen und zu einer hohen Belastung für den Unternehmer geworden sind . testen wir derzeit eine Art Kooperationsmodell am Griechischen Markt .... Die Problematik liegt unter anderem auch darin, dass die Lohnneben- bzw. Zusatzkosten, die den Preis der Arbeit in die Höhe treiben, immer weiter steigen... Lohnnebenkosten in Gr sind enorm hoch wenn man , so wie wir , alle Prämien und Bonuszahlungen der Mitarbeiter richtig abrechnet.

Die Folge davon ist, dass immer mehr Firmen ihre Produktion und Verwaltungszentren ins Ausland verlagern und im Inland (GR) immer mehr Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren.

Diese Entwicklung kann durch den Einsatz des Kooperationsmodells gestoppt werden. Durch das Kooperationsmodell werden sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse in Kooperationsverhältnisse umgewandelt.

Ziel dabei ist die radikale Senkung der Fixkosten, die Anhebung der Bonität des Unternehmens und der Erhalt der Arbeitsplätze, wenn auch in anderer Form.

Durch das Kooperationsmodell wird aus dem Mitarbeiter ein selbständiger Unternehmer, sprich Kooperationspartner – mit einem Auftraggeber und vermeidet den Zustand der Scheinselbständigkeit.... Sonderregelungen mit griechischer Sozialversicherung wurden für erstmal 3 Jahre bis 12/2014 erzielt...

Das Kooperationsmodell ist für jedes Unternehmen geeignet, besonders jedoch für lohnintensive Betriebe bzw. bei Neugründungen von Firmen (Jungunternehmen, Start-ups), die gerade in dieser Phase darauf angewiesen sind, auf der einen Seite die Personalkosten so niedrig wie möglich zu halten und auf der anderen Seite, qualifiziertes Personal benötigen.

Angesichts der zunehmenden Globalisierung und den wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Veränderungen, muss jeder Unternehmer seine alten Konzepte überdenken und sich den neuen Herausforderungen am Griechischen Merkt stellen .... Die Situation in GR ist mit keinem anderen Land in der EU vergleichbar ...

Welche Vorteile hat ein Unternehmen durch den Einsatz von Kooperationspartnern?

Kosteneinsparungen

Vorteilhaftere Finanzierungskonditionen bei Banken (Basel II)

Steigerung des Cash Flow, der Umsatzrendite und Bonität

Sozialleistungen entfallen bzw. werden vom Unternehmer neu definiert

Schlanke Verwaltung

Der Unternehmer erhält volle Entlohnungsautonomie

Bessere Finanzierungschancen für Jungfirmen und Start-ups (ggf.EU-Förderungen Modell 25/75 aus 2002)

Welche Vorteile hat der Kooperationspartner?

Langfristige Sicherung des Einkommens

Soziale Absicherung durch Eigeninitiative

In den meisten Fällen mehr Verdienst

..........................................................

Weitere Massnahmen: Lohnflexibilität durch Prämien und Umsatz sowie Gewinnbeteiligungen ...

Griechenland muss seine Lohnstückkosten reduzieren, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.

Die relativen Lohnkosten in den 16 Ländern der Eurozone entwickeln sich seit 1999 immer weiter auseinander. Die Länder mit den meisten Schwierigkeiten (Griechenland, Portugal und Spanien) haben relativ zu Deutschland , 20 Prozent ihrer Wettbewerbsfähigkeit verloren, da in Deutschland die Lohnkosten weniger stark gestiegen sind.

Die Länder mit dem höchsten Wachstum der Binnennachfrage weisen auch das größte Lohnwachstum auf (Spanien, Griechenland). Der Verlust an Wettbewerbsfähigkeit sollte deshalb einer boomenden Binnennachfrage zugeschrieben werden. Diese wurde durch Verfügbarkeit billiger Kredite für Konsum oder Bautätigkeit befeuert. Sie führte zu stark steigender Nachfrage nach Arbeit und trieb die Lohnkosten.

Anmerken möchte ich , dass gesamtwirtschaftliche Veränderungen, Chancen und Risiken in der öffentlichen Diskussion mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen werden, je nachdem, ob sie im Bereich der Arbeit oder aber des Kapitals eintreten.

Ich möchte dieses Forum nicht mit wirtschaftlichen Statements überstrapazieren , jedoch möchte ich zeigen , dass jedes Unternehmen seine eigenen Strategien und Maßnahmen setzen muss , sofern es am griechischen Markt erfolgreich bestehen möchte.

Die Richtigkeit der Entscheidungen zeigt sich später ...

Dennoch sei angemerkt , dass es derzeit , gewissen Idealismus bedarf um hier in Gr erfolgreich zu bleiben und Gewinne zu erwirtschaften , ... denn einfacher währe es den Weg anderer Konzerne zu folgen , wie in der Vergangenheit leider mehrfach geschehen ... 'aber das ist ein anderes Thema'

LG










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(23.07.2011, 22:09:28)Michalis schrieb: Welche Vorteile hat ein Unternehmen durch den Einsatz von Kooperationspartnern?

Kosteneinsparungen

Vorteilhaftere Finanzierungskonditionen bei Banken (Basel II)

Steigerung des Cash Flow, der Umsatzrendite und Bonität

Sozialleistungen entfallen bzw. werden vom Unternehmer neu definiert

Schlanke Verwaltung

Der Unternehmer erhält volle Entlohnungsautonomie

Bessere Finanzierungschancen für Jungfirmen und Start-ups (ggf.EU-Förderungen Modell 25/75 aus 2002)

Welche Vorteile hat der Kooperationspartner?

Langfristige Sicherung des Einkommens

Soziale Absicherung durch Eigeninitiative

In den meisten Fällen mehr Verdienst

..........................................................

Weitere Massnahmen: Lohnflexibilität durch Prämien und Umsatz sowie Gewinnbeteiligungen ...

Griechenland muss seine Lohnstückkosten reduzieren, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.

Die Richtigkeit der Entscheidungen zeigt sich später ...

LG

Und wie ist die Entlohnung im Krankheitsfall deines Kooperationspartners, also wenn er nicht mehr arbeiten kann ?

Und die seiner Familie ?

Wie ist er den versichert ?

Soziale Absicherung durch Eigeninitiative

Netter Satz, kannst du den mir mal erläutern ?

Die Richtigkeit der Entscheidungen zeigt sich später ...

Dem stimme ich zu, wobei ich mal einen Tip abgeben könnte.

Gruß

" Die Vertretung "
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(23.07.2011, 22:09:28)Michalis schrieb: Welche Vorteile hat ein Unternehmen durch den Einsatz von Kooperationspartnern?

Kosteneinsparungen

Vorteilhaftere Finanzierungskonditionen bei Banken (Basel II)

Steigerung des Cash Flow, der Umsatzrendite und Bonität

Sozialleistungen entfallen bzw. werden vom Unternehmer neu definiert

Schlanke Verwaltung

Der Unternehmer erhält volle Entlohnungsautonomie

Bessere Finanzierungschancen für Jungfirmen und Start-ups (ggf.EU-Förderungen Modell 25/75 aus 2002)

Welche Vorteile hat der Kooperationspartner?

Langfristige Sicherung des Einkommens

Soziale Absicherung durch Eigeninitiative

In den meisten Fällen mehr Verdienst

..........................................................

Weitere Massnahmen: Lohnflexibilität durch Prämien und Umsatz sowie Gewinnbeteiligungen ...

Griechenland muss seine Lohnstückkosten reduzieren, um Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.

Die Richtigkeit der Entscheidungen zeigt sich später ...

LG

Und wie ist die Entlohnung im Krankheitsfall deines Kooperationspartners, also wenn er nicht mehr arbeiten kann ?

Und die seiner Familie ?

Wie ist er den versichert ?

Soziale Absicherung durch Eigeninitiative

Netter Satz, kannst du den mir mal erläutern ?

Die Richtigkeit der Entscheidungen zeigt sich später ...

Dem stimme ich zu, wobei ich mal einen Tip abgeben könnte.

Gruß

" Die Vertretung "
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@Paschalitza

Mehr Wettbewerb, weniger staatliche Bevormundung, mehr Verantwortung des Einzelnen für sein Schicksal und mehr Freiraum für Eigeninitiative . . .

Soziale Selbstverwaltung bedeutet nicht , keine soziale Absicherung zu haben , sondern lässt sogar mehr Spielraum für die Bedürfnisse des Einzelnen . . .

Die Gewährleistung der sozialen Absicherung im Alter, bei Krankheit und in der Not ist als zentraler Bestandteil unumstritten. Doch der Staat ist im Laufe der Jahre zum Hindernis geworden, der die Menschen bevormundet, ihnen immer mehr Lasten aufbürdet und immer weniger an Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Es gibt unzählige erfolgreiche Beispiele dafür, wie Selbsthilfe und Eigenvorsorge durch staatliche Versorgung ersetzt oder ergänzt wurden. Viele Bürger erhielten in der einen oder anderen Form staatliche Unterstützungszahlungen - unabhängig von seiner Bedürftigkeit,Leistungen welche er jedoch braucht , wurden oft verwehrt oder gekürzt. Längst ist nicht mehr feststellbar, wer von der staatlichen Umverteilung wirklich profitiert und wer sie bezahlt . . . Somit kommt Eigeninitiarive allen Seiten langfristig gesehen entgegen . . . eine Außnahme könnten die staatlichen griechischen Krankenkassen darstellen , die von privaten flexiblen Versicherungen mit mehr Leistungen , mehr als bisher unter Druck kommen , aber zufriedene Mitarbeiter sind nur durch ein Mehr an Leistungen vorstellbar , und nicht durch Leistungsabbau wie im griechischen SVS
Um ein Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv zu gestalten und zu halten , bedarf es mehr als nur staatlich- oder sozialpartnerorientiere Fundamente , . . .

LG






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@Paschalitza

Mehr Wettbewerb, weniger staatliche Bevormundung, mehr Verantwortung des Einzelnen für sein Schicksal und mehr Freiraum für Eigeninitiative . . .

Soziale Selbstverwaltung bedeutet nicht , keine soziale Absicherung zu haben , sondern lässt sogar mehr Spielraum für die Bedürfnisse des Einzelnen . . .

Die Gewährleistung der sozialen Absicherung im Alter, bei Krankheit und in der Not ist als zentraler Bestandteil unumstritten. Doch der Staat ist im Laufe der Jahre zum Hindernis geworden, der die Menschen bevormundet, ihnen immer mehr Lasten aufbürdet und immer weniger an Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Es gibt unzählige erfolgreiche Beispiele dafür, wie Selbsthilfe und Eigenvorsorge durch staatliche Versorgung ersetzt oder ergänzt wurden. Viele Bürger erhielten in der einen oder anderen Form staatliche Unterstützungszahlungen - unabhängig von seiner Bedürftigkeit,Leistungen welche er jedoch braucht , wurden oft verwehrt oder gekürzt. Längst ist nicht mehr feststellbar, wer von der staatlichen Umverteilung wirklich profitiert und wer sie bezahlt . . . Somit kommt Eigeninitiarive allen Seiten langfristig gesehen entgegen . . . eine Außnahme könnten die staatlichen griechischen Krankenkassen darstellen , die von privaten flexiblen Versicherungen mit mehr Leistungen , mehr als bisher unter Druck kommen , aber zufriedene Mitarbeiter sind nur durch ein Mehr an Leistungen vorstellbar , und nicht durch Leistungsabbau wie im griechischen SVS
Um ein Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv zu gestalten und zu halten , bedarf es mehr als nur staatlich- oder sozialpartnerorientiere Fundamente , . . .

LG






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(23.07.2011, 09:40:38)rmc schrieb: Behördengänge sind oft ein reines Vergnügen, weil man mit den Sachbearbeitern freundlich und nicht rechthaberisch kommunizieren kann. Deutsche Ämter können nie so flexibel agieren.

...ach ich wünsche Dir ja nichts Schlechtes, aber komme doch bitte mal hier nach Samos zur TeBe (OAE). Dort bekommst Du ein leibhaftiges Beispiel, wie es nicht sein sollte. Eine derartige Unfähigkeit habe ich noch nie in meinem ganzen Leben erlebt, und ich bin auch schon viele Jahre hier in Griechenland. Inzwischen schicke ich immer meinen Mann dorthin, weil ich sonst warscheinlich irgendwann einmal die Nerven verliere.

Um einmal ein Beispiel zu erwähnen. Mir wurde dort erzählt, "der Computer versteht keine lateinischen Schriftzeichen" :fragesmiley:


Ansonsten bemüht man sich redlich, aber es ist leider immer noch ein 3. Welt Land, zumindest bei den Banken, Behörden und so manchem Einwohner.

Nichts destotrotz gefällt es mir trotzdem immer noch gut hier, aber es ist manchmal nötig, sich den Frust von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße

Susi
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(23.07.2011, 09:40:38)rmc schrieb: Behördengänge sind oft ein reines Vergnügen, weil man mit den Sachbearbeitern freundlich und nicht rechthaberisch kommunizieren kann. Deutsche Ämter können nie so flexibel agieren.

...ach ich wünsche Dir ja nichts Schlechtes, aber komme doch bitte mal hier nach Samos zur TeBe (OAE). Dort bekommst Du ein leibhaftiges Beispiel, wie es nicht sein sollte. Eine derartige Unfähigkeit habe ich noch nie in meinem ganzen Leben erlebt, und ich bin auch schon viele Jahre hier in Griechenland. Inzwischen schicke ich immer meinen Mann dorthin, weil ich sonst warscheinlich irgendwann einmal die Nerven verliere.

Um einmal ein Beispiel zu erwähnen. Mir wurde dort erzählt, "der Computer versteht keine lateinischen Schriftzeichen" :fragesmiley:


Ansonsten bemüht man sich redlich, aber es ist leider immer noch ein 3. Welt Land, zumindest bei den Banken, Behörden und so manchem Einwohner.

Nichts destotrotz gefällt es mir trotzdem immer noch gut hier, aber es ist manchmal nötig, sich den Frust von der Seele zu schreiben.

Liebe Grüße

Susi
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@alpmann

Hallo,

gerne versuche ich wenn Du bezüglich der Strukturierung eines solchen Modells Hilfestellung brauchst via PN zu helfen , kann aber die , nennen wir es `Konstruktionspläne' nicht ins Forum stellen . . .
Juristisch sind sie jedoch einwandfrei und von Juristen in Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen konzipiert worden. . . soweit man in GR von Rechssicherheit ausgehen kann wird man keine Angriffspunkte haben . . . zumal Arbeitsplätze erhalten und in den kommenden 3 Jahren viele neue geschaffen werden.

LG






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@alpmann

Hallo,

gerne versuche ich wenn Du bezüglich der Strukturierung eines solchen Modells Hilfestellung brauchst via PN zu helfen , kann aber die , nennen wir es `Konstruktionspläne' nicht ins Forum stellen . . .
Juristisch sind sie jedoch einwandfrei und von Juristen in Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen konzipiert worden. . . soweit man in GR von Rechssicherheit ausgehen kann wird man keine Angriffspunkte haben . . . zumal Arbeitsplätze erhalten und in den kommenden 3 Jahren viele neue geschaffen werden.

LG






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(24.07.2011, 06:54:44)Michalis schrieb: @Paschalitza

LG

Netter Beitrag, ich warte dann nnur noch auf die Beantwortung meiner Frage / Fragen.

Entweder bin ich Arbeitgeber mit sozialer Verantwortung und habe Mitarbeiter, die auch was leisten, oder ich nehme Leiharbeiter oder angebliche Selbstständige ( Selbstständige die für einen Arbeitgeber arbeiten, bezeichne ich als Scheinselbstständige, da diese gar keine freie Entscheidung treffen können ).

Ich muß mich schon entscheiden, was ich bin oder sein möchte.

Außerdem, wenn ich berechne, nach Gesetz, müsste ich mindestens einen Stundenlohn von 60 Euro netto die Stunde zu Grunde legen bei richtigen Selbstständigen, da kann ich mindestens 2 Arbeitnehmer beschäftigen.

Das Modell hat schon in DE nicht funktioniert, mit der Ausbeutung.

Gruß

" Die Vertretung "
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(24.07.2011, 06:54:44)Michalis schrieb: @Paschalitza

LG

Netter Beitrag, ich warte dann nnur noch auf die Beantwortung meiner Frage / Fragen.

Entweder bin ich Arbeitgeber mit sozialer Verantwortung und habe Mitarbeiter, die auch was leisten, oder ich nehme Leiharbeiter oder angebliche Selbstständige ( Selbstständige die für einen Arbeitgeber arbeiten, bezeichne ich als Scheinselbstständige, da diese gar keine freie Entscheidung treffen können ).

Ich muß mich schon entscheiden, was ich bin oder sein möchte.

Außerdem, wenn ich berechne, nach Gesetz, müsste ich mindestens einen Stundenlohn von 60 Euro netto die Stunde zu Grunde legen bei richtigen Selbstständigen, da kann ich mindestens 2 Arbeitnehmer beschäftigen.

Das Modell hat schon in DE nicht funktioniert, mit der Ausbeutung.

Gruß

" Die Vertretung "
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@Pascalitza
In punkto Zufriedenheit von Mitarbeitern verweise ich auf einen meiner letzten Beiträge . . . nr.385 Leben und Leben lassen . . .

http://www.gotohellas.gr/talk/showthread...7#pid37137

Marktanpassung und Veränderung sind nicht mit Ausbeutung gleichzusetzen . .

LG






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@Pascalitza
In punkto Zufriedenheit von Mitarbeitern verweise ich auf einen meiner letzten Beiträge . . . nr.385 Leben und Leben lassen . . .

http://www.gotohellas.gr/talk/showthread...7#pid37137

Marktanpassung und Veränderung sind nicht mit Ausbeutung gleichzusetzen . .

LG






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Bevor so etwas funktionieren kann, muss aber der Staat erstmal die Selbstständigkeit fördern.

So kann man in Deutschland zur Gemeinde gehen und innerhalb von 5 Minuten für 20-25 Euro einen Gewerbeschein holen und loslegen. Jetzt kann der Selbstständige Rechnungen ausstellen (auf Wunsch sogar Umsatzsteuer separat ausweisen) und er kann all seine Kosten absetzen (inklusive Ausstattung die er schon zuvor besaß). Zuviel bezahlte Umsatzsteuer bekommt er zurückerstattet, kann seine Sozialversicherung frei wählen (oder sich auch ganz dagegen entscheiden), ...

In GR braucht man einen Buchhalter, einen Rechtsanwalt, TEVE, es hagelt geschätzte Steuerzahlungen die, falls zu viel bezahlt wurde, höchstens gutgeschrieben werden falls die Ausgaben überhaupt anerkannt werden. Kurzum, es werden so viele Steine in den Weg gelegt, dass es fast unmöglich ist sich selbstständig zu machen.

Davon abgesehen, ist ein juristisch einwandfreies Kooperationsmodell nicht unbedingt auch ethisch einwandfrei bzw. im Sinne des Angestellten.

Wenn dieses Modell für den Arbeitgeber weniger Lohn- bzw. Lohnnebenkosten bedeutet, ist doch davon auszugehen, dass diese Kosten auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden.

Ein Selbstständiger der nur einen Auftraggeber hat, kann sehr schnell ohne Aufträge dastehen und in GR bekommt er trotzdem vom Finanzamt Steuern aufgebrummt die ihn in den Ruin treiben würden weil er ja keine Einnahmen mehr hat. Es ist also ein sehr großes Risiko für den Selbstständigen.
Luxuriöse Ferienhäuser in Griechenland auf www.GreekLuxuryVillas.com
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Bevor so etwas funktionieren kann, muss aber der Staat erstmal die Selbstständigkeit fördern.

So kann man in Deutschland zur Gemeinde gehen und innerhalb von 5 Minuten für 20-25 Euro einen Gewerbeschein holen und loslegen. Jetzt kann der Selbstständige Rechnungen ausstellen (auf Wunsch sogar Umsatzsteuer separat ausweisen) und er kann all seine Kosten absetzen (inklusive Ausstattung die er schon zuvor besaß). Zuviel bezahlte Umsatzsteuer bekommt er zurückerstattet, kann seine Sozialversicherung frei wählen (oder sich auch ganz dagegen entscheiden), ...

In GR braucht man einen Buchhalter, einen Rechtsanwalt, TEVE, es hagelt geschätzte Steuerzahlungen die, falls zu viel bezahlt wurde, höchstens gutgeschrieben werden falls die Ausgaben überhaupt anerkannt werden. Kurzum, es werden so viele Steine in den Weg gelegt, dass es fast unmöglich ist sich selbstständig zu machen.

Davon abgesehen, ist ein juristisch einwandfreies Kooperationsmodell nicht unbedingt auch ethisch einwandfrei bzw. im Sinne des Angestellten.

Wenn dieses Modell für den Arbeitgeber weniger Lohn- bzw. Lohnnebenkosten bedeutet, ist doch davon auszugehen, dass diese Kosten auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden.

Ein Selbstständiger der nur einen Auftraggeber hat, kann sehr schnell ohne Aufträge dastehen und in GR bekommt er trotzdem vom Finanzamt Steuern aufgebrummt die ihn in den Ruin treiben würden weil er ja keine Einnahmen mehr hat. Es ist also ein sehr großes Risiko für den Selbstständigen.
Luxuriöse Ferienhäuser in Griechenland auf www.GreekLuxuryVillas.com
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(24.07.2011, 11:48:48)Michalis schrieb: @Pascalitza
In punkto Zufriedenheit von Mitarbeitern verweise ich auf einen meiner letzten Beiträge . . . nr.385 Leben und Leben lassen . . .

http://www.gotohellas.gr/talk/showthread...7#pid37137

Marktanpassung und Veränderung sind nicht mit Ausbeutung gleichzusetzen . .

LG

Damit ist immer noch nicht meine Frage beantwortet.

Ich bin nur ein guter Arbeitgeber, wenn ich mich um meine Leute kümmere ( sehe ich zumindest so, die Angestellten wohl auch ). Ich arbeite auch mit SUB zusammen, aber nie mit einem SUB, der nur mich als Auftraggeber hat, schon allein aus Rechtlichen- und Haftungsrechtlichen Fragen.

Kannst du mir meine Frage somit mal höflichst beantworten, wenn du das System so gut findest ?

Sicher zahlst du dem SUB als Einzelunternehmer mit nur dir als Auftraggeber dann auch sicher die nötigen 60 Euro netto, gelle ?

Damit er sich versichern kann, für den Krankheitsfall oder Lohnausfall, Rente usw.

Dabei sehe ich keinen Vorteil, wenn ich 60 Euro ausgeben muß, anstatt 30 für einen Festangestellten.

Ich habe den Ruf eines guten Arbeitgebers, Fair, aber auch Leistungserwartend, da ich gut zahle, egal ob in DE oder GR.

Das wissen die Leute, somit ist es ein einfaches, simples Miteinander.

In GR habe ich einen SUB mit 10 Angestellten plus Chef. Der Chef war total überrascht, das in seinem Vertrag stand, das er die Baustellen zu kontrollieren hat wie auch seine Leute auch in betreffs Sicherheit und er nachweisen musste, was er zahlt und versichert hat.

Zuerst hat er dumm geschaut, nun arbeitet er liebend gern mit mir, da ich pünktlich zahle und fair bin.

Nachteil für Ihn ist, das dies seine Leute mit bekommen haben und geschlossen zu mir wechseln wollten, als ich mal kund tat, in GR eine selbstständige Niederlassung auf zu machen.

Obwohl ich Leistung in Verbindung mit guter Zahlung erwarte, wollten alle wechseln.

Gruß

" Die Vertretung "
(24.07.2011, 12:14:18)Carsten schrieb: Davon abgesehen, ist ein juristisch einwandfreies Kooperationsmodell nicht unbedingt auch ethisch einwandfrei bzw. im Sinne des Angestellten.

Wenn dieses Modell für den Arbeitgeber weniger Lohn- bzw. Lohnnebenkosten bedeutet, ist doch davon auszugehen, dass diese Kosten auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden.

Ein Selbstständiger der nur einen Auftraggeber hat, kann sehr schnell ohne Aufträge dastehen und in GR bekommt er trotzdem vom Finanzamt Steuern aufgebrummt die ihn in den Ruin treiben würden weil er ja keine Einnahmen mehr hat. Es ist also ein sehr großes Risiko für den Selbstständigen.

Dem ist wenig bis gar nichts hinzu zu fügen, vor allem, wenn ehemalige Arbeitnehmer dazu gezwungen werden, sich selbstständig zu machen, frei dem Motto : Entweder Selbstständig oder Arbeitslos.

Zumal ich das als Mißerfolg und Unfähigkeit des alten Arbeitgebers werte.

Er ist dann einfach nicht fähig, sein Unternehmen zu führen, sprich Einnahmen zu generieren um seine Ausgaben zu decken ( hier Arbeitnehmer ) Sonst müsste er ja nicht sparen ( oder will sich auf Kosten andere Bereichern ).

Somit sollte dann eher der Arbeitgeber als Scheinselbstständiger SUB arbeiten, meine ich, persönlich.

Gruß

" Die Vertretung "

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(24.07.2011, 11:48:48)Michalis schrieb: @Pascalitza
In punkto Zufriedenheit von Mitarbeitern verweise ich auf einen meiner letzten Beiträge . . . nr.385 Leben und Leben lassen . . .

http://www.gotohellas.gr/talk/showthread...7#pid37137

Marktanpassung und Veränderung sind nicht mit Ausbeutung gleichzusetzen . .

LG

Damit ist immer noch nicht meine Frage beantwortet.

Ich bin nur ein guter Arbeitgeber, wenn ich mich um meine Leute kümmere ( sehe ich zumindest so, die Angestellten wohl auch ). Ich arbeite auch mit SUB zusammen, aber nie mit einem SUB, der nur mich als Auftraggeber hat, schon allein aus Rechtlichen- und Haftungsrechtlichen Fragen.

Kannst du mir meine Frage somit mal höflichst beantworten, wenn du das System so gut findest ?

Sicher zahlst du dem SUB als Einzelunternehmer mit nur dir als Auftraggeber dann auch sicher die nötigen 60 Euro netto, gelle ?

Damit er sich versichern kann, für den Krankheitsfall oder Lohnausfall, Rente usw.

Dabei sehe ich keinen Vorteil, wenn ich 60 Euro ausgeben muß, anstatt 30 für einen Festangestellten.

Ich habe den Ruf eines guten Arbeitgebers, Fair, aber auch Leistungserwartend, da ich gut zahle, egal ob in DE oder GR.

Das wissen die Leute, somit ist es ein einfaches, simples Miteinander.

In GR habe ich einen SUB mit 10 Angestellten plus Chef. Der Chef war total überrascht, das in seinem Vertrag stand, das er die Baustellen zu kontrollieren hat wie auch seine Leute auch in betreffs Sicherheit und er nachweisen musste, was er zahlt und versichert hat.

Zuerst hat er dumm geschaut, nun arbeitet er liebend gern mit mir, da ich pünktlich zahle und fair bin.

Nachteil für Ihn ist, das dies seine Leute mit bekommen haben und geschlossen zu mir wechseln wollten, als ich mal kund tat, in GR eine selbstständige Niederlassung auf zu machen.

Obwohl ich Leistung in Verbindung mit guter Zahlung erwarte, wollten alle wechseln.

Gruß

" Die Vertretung "
(24.07.2011, 12:14:18)Carsten schrieb: Davon abgesehen, ist ein juristisch einwandfreies Kooperationsmodell nicht unbedingt auch ethisch einwandfrei bzw. im Sinne des Angestellten.

Wenn dieses Modell für den Arbeitgeber weniger Lohn- bzw. Lohnnebenkosten bedeutet, ist doch davon auszugehen, dass diese Kosten auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden.

Ein Selbstständiger der nur einen Auftraggeber hat, kann sehr schnell ohne Aufträge dastehen und in GR bekommt er trotzdem vom Finanzamt Steuern aufgebrummt die ihn in den Ruin treiben würden weil er ja keine Einnahmen mehr hat. Es ist also ein sehr großes Risiko für den Selbstständigen.

Dem ist wenig bis gar nichts hinzu zu fügen, vor allem, wenn ehemalige Arbeitnehmer dazu gezwungen werden, sich selbstständig zu machen, frei dem Motto : Entweder Selbstständig oder Arbeitslos.

Zumal ich das als Mißerfolg und Unfähigkeit des alten Arbeitgebers werte.

Er ist dann einfach nicht fähig, sein Unternehmen zu führen, sprich Einnahmen zu generieren um seine Ausgaben zu decken ( hier Arbeitnehmer ) Sonst müsste er ja nicht sparen ( oder will sich auf Kosten andere Bereichern ).

Somit sollte dann eher der Arbeitgeber als Scheinselbstständiger SUB arbeiten, meine ich, persönlich.

Gruß

" Die Vertretung "

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@Paschalitza

Aus einigen meiner Beiträge , kann man ableiten , dass unsere Mitarbeiter sehr gut entlohnt werden , und sich das Gehalt nicht am griechischen Markt orientiert.
Natürlich sind die Mitarbeiter , auch in jenen Unternehmen , in jenen das 'Modell des Anstoßes' , wie ich es jetzt mal nenne sozial abgesichert ... wir ergänzen jedoch nach und nach das Modell mit Leistungen : Betriebsaltersvorsorge , Betriebsärzten , Unfallversicherungen , Lebensversicherungen usw.

Ein Kooperationsmodell ist für viele Unternehmen geeignet, besonders jedoch für lohnintensive Betriebe bzw. bei Neugründungen von Firmen (Jungunternehmen), die gerade in dieser Phase darauf angewiesen sind, auf der einen Seite die Personalkosten so niedrig wie möglich zu halten und auf der anderen Seite, qualifiziertes Personal benötigen.
Wir haben sehr positive Erfahrung mit diesem Modell in Kanada gemacht.

Angesichts der zunehmenden Globalisierung und den wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Veränderungen, muss jeder Unternehmer seine alten Konzepte überdenken und sich den neuen Herausforderungen stellen.

Bitte verstehe , dass ich keine Betriebsinternen Details veröffentlichen kann , und daher auch nicht auf Zahlen oder Stundenlöhne eingehen kann.

Ausgang nahm unsere Diskussion jedoch über die Wettbewerbsfähigkeit ....

Eine Zauberformel zur Wiederherstellung der Wettbewebsfähigkeit hat leider kein ökonom auf unserer Erde . . . .
Es gibt nur zwei Lösungen, wenn eine Volkswirtschaft nicht international wettbewerbsfähig ist: Man macht ihre Produkte billiger, entweder indem man die eigene Währung abwertet (was im Falle Griechenlands eine eigene Währung voraussetzt) oder indem man die Löhne und Kosten kürzt. Einen dritten Weg zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht.

LG






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@Paschalitza

Aus einigen meiner Beiträge , kann man ableiten , dass unsere Mitarbeiter sehr gut entlohnt werden , und sich das Gehalt nicht am griechischen Markt orientiert.
Natürlich sind die Mitarbeiter , auch in jenen Unternehmen , in jenen das 'Modell des Anstoßes' , wie ich es jetzt mal nenne sozial abgesichert ... wir ergänzen jedoch nach und nach das Modell mit Leistungen : Betriebsaltersvorsorge , Betriebsärzten , Unfallversicherungen , Lebensversicherungen usw.

Ein Kooperationsmodell ist für viele Unternehmen geeignet, besonders jedoch für lohnintensive Betriebe bzw. bei Neugründungen von Firmen (Jungunternehmen), die gerade in dieser Phase darauf angewiesen sind, auf der einen Seite die Personalkosten so niedrig wie möglich zu halten und auf der anderen Seite, qualifiziertes Personal benötigen.
Wir haben sehr positive Erfahrung mit diesem Modell in Kanada gemacht.

Angesichts der zunehmenden Globalisierung und den wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Veränderungen, muss jeder Unternehmer seine alten Konzepte überdenken und sich den neuen Herausforderungen stellen.

Bitte verstehe , dass ich keine Betriebsinternen Details veröffentlichen kann , und daher auch nicht auf Zahlen oder Stundenlöhne eingehen kann.

Ausgang nahm unsere Diskussion jedoch über die Wettbewerbsfähigkeit ....

Eine Zauberformel zur Wiederherstellung der Wettbewebsfähigkeit hat leider kein ökonom auf unserer Erde . . . .
Es gibt nur zwei Lösungen, wenn eine Volkswirtschaft nicht international wettbewerbsfähig ist: Man macht ihre Produkte billiger, entweder indem man die eigene Währung abwertet (was im Falle Griechenlands eine eigene Währung voraussetzt) oder indem man die Löhne und Kosten kürzt. Einen dritten Weg zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht.

LG






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(24.07.2011, 19:21:31)Michalis schrieb: @Paschalitza

Bitte verstehe , dass ich keine Betriebsinternen Details veröffentlichen kann , und daher auch nicht auf Zahlen oder Stundenlöhne eingehen kann.

LG

Die Frage war, was ist im Krankheitsfall, weiß nicht, was da Betriebsintern dran ist.

Ich zahle zumindest weiter, wenn jemand krank ist, du deinen SUB auch ?

Ohhhhh, ich vergaß, ist ja Betriebsintern ......

Vielleicht ist das der Unterschied zwischen deinem Unternehmen und meinen, wir kommunizieren offen, da ich Allgemeines nicht als Geheim oder Betriebsintern einstufe.

Aber daraus leitet sich auch ab, das ich keinen einzelnen SUB als alleiniger Auftraggeber beschäftige, siehe oben.

Der nennt sich bei mir Arbeitnehmer !

Vielleicht liegt es auch daran, das ich als Unternehmer meine Hausaufgaben immer gemacht habe und daher Arbeitnehmer beschäftigen kann anstelle von Scheinselbstständigen.

Somit kann ich deine Antwort ( Antworten ) nicht ganz nachvollziehen, schließe jedoch daraus, das mein Vorheriges auf dich / dein Unternehmen zutrifft.

Und Kanada möchtest du wohl nicht mit GR vergleichen, Arbeitsmarktmäßig.

In GR haben wir haufenweise Arbeitssuchende, in Kanada haufenweise Arbeitgeber, die Arbeitnehmer suchen ( im übrigen gehen da gerade viele Griechen hin, wie auch ein Bekannter von mir letztes Jahr. )

Gruß

" Die Vertretung "


(24.07.2011, 19:21:31)Michalis schrieb: @Paschalitza

Es gibt nur zwei Lösungen, wenn eine Volkswirtschaft nicht international wettbewerbsfähig ist: Man macht ihre Produkte billiger, entweder indem man die eigene Währung abwertet (was im Falle Griechenlands eine eigene Währung voraussetzt) oder indem man die Löhne und Kosten kürzt. Einen dritten Weg zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht.

LG

Wie kommst du eigentlich darauf, das die GR Wirtschaft nicht Konkurenzfähig ist ?

Wieso Löhne und Kosten kürzen ?

Kosten gerne, Löhne bei 700 Euro netto im Schnitt ?

In DE Schnitt 1400 Euro ?

Um somit das Gleiche Niveau zu haben, könnte ich immense Lohnnebenkosten in GR haben, um Gleich auf zu sein.

Strom / Wasser / Miete / Kaufkosten Lagerhalle mit Büro in GR deutlich unter DE.

Sozialkosten fast gleich, Transportkosten im Land höher ( Benzin / Diesel ) bei Lieferung nach DE gleich wie umgekehrter Weg.

Ich glaube, wir haben ein völlig unterschiedliches Bild von Wirtschaft und Wirtschaften sowie Gewinnmaximierung ( und bei Gewinn kannst du sicher sein, das ich da nicht zurück stecke ).

Aber vor allem haben wir wohl ein sehr unterschiedlichges Bild von Arbeitnehmerführung sowie sozialer Verantwortung !

Gruß

" Die Vertretung "
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(24.07.2011, 19:21:31)Michalis schrieb: @Paschalitza

Bitte verstehe , dass ich keine Betriebsinternen Details veröffentlichen kann , und daher auch nicht auf Zahlen oder Stundenlöhne eingehen kann.

LG

Die Frage war, was ist im Krankheitsfall, weiß nicht, was da Betriebsintern dran ist.

Ich zahle zumindest weiter, wenn jemand krank ist, du deinen SUB auch ?

Ohhhhh, ich vergaß, ist ja Betriebsintern ......

Vielleicht ist das der Unterschied zwischen deinem Unternehmen und meinen, wir kommunizieren offen, da ich Allgemeines nicht als Geheim oder Betriebsintern einstufe.

Aber daraus leitet sich auch ab, das ich keinen einzelnen SUB als alleiniger Auftraggeber beschäftige, siehe oben.

Der nennt sich bei mir Arbeitnehmer !

Vielleicht liegt es auch daran, das ich als Unternehmer meine Hausaufgaben immer gemacht habe und daher Arbeitnehmer beschäftigen kann anstelle von Scheinselbstständigen.

Somit kann ich deine Antwort ( Antworten ) nicht ganz nachvollziehen, schließe jedoch daraus, das mein Vorheriges auf dich / dein Unternehmen zutrifft.

Und Kanada möchtest du wohl nicht mit GR vergleichen, Arbeitsmarktmäßig.

In GR haben wir haufenweise Arbeitssuchende, in Kanada haufenweise Arbeitgeber, die Arbeitnehmer suchen ( im übrigen gehen da gerade viele Griechen hin, wie auch ein Bekannter von mir letztes Jahr. )

Gruß

" Die Vertretung "


(24.07.2011, 19:21:31)Michalis schrieb: @Paschalitza

Es gibt nur zwei Lösungen, wenn eine Volkswirtschaft nicht international wettbewerbsfähig ist: Man macht ihre Produkte billiger, entweder indem man die eigene Währung abwertet (was im Falle Griechenlands eine eigene Währung voraussetzt) oder indem man die Löhne und Kosten kürzt. Einen dritten Weg zu internationaler Wettbewerbsfähigkeit gibt es nicht.

LG

Wie kommst du eigentlich darauf, das die GR Wirtschaft nicht Konkurenzfähig ist ?

Wieso Löhne und Kosten kürzen ?

Kosten gerne, Löhne bei 700 Euro netto im Schnitt ?

In DE Schnitt 1400 Euro ?

Um somit das Gleiche Niveau zu haben, könnte ich immense Lohnnebenkosten in GR haben, um Gleich auf zu sein.

Strom / Wasser / Miete / Kaufkosten Lagerhalle mit Büro in GR deutlich unter DE.

Sozialkosten fast gleich, Transportkosten im Land höher ( Benzin / Diesel ) bei Lieferung nach DE gleich wie umgekehrter Weg.

Ich glaube, wir haben ein völlig unterschiedliches Bild von Wirtschaft und Wirtschaften sowie Gewinnmaximierung ( und bei Gewinn kannst du sicher sein, das ich da nicht zurück stecke ).

Aber vor allem haben wir wohl ein sehr unterschiedlichges Bild von Arbeitnehmerführung sowie sozialer Verantwortung !

Gruß

" Die Vertretung "
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(24.07.2011, 20:02:32)Paschalitza schrieb: @Paschalitza


Und Kanada möchtest du wohl nicht mit GR vergleichen, Arbeitsmarktmäßig.

In GR haben wir haufenweise Arbeitssuchende, in Kanada haufenweise Arbeitgeber, die Arbeitnehmer suchen ( im übrigen gehen da gerade viele Griechen hin, wie auch ein Bekannter von mir letztes Jahr. )

Gruß

" Die Vertretung "

... für Mitarbeiter von Unternehmen kann man es mir GR teilweise schon vergleichen ...

Die Verdienstmöglichkeiten sind in Kanada in der Regel niedriger als in Europa, aber dafür sind auch die Sozialabgaben nicht so hoch. Je nach Region können die Lebenserhaltungskosten unter oder über dem europäischen Durchschnitt liegen. Auch sind die Arbeitsbedingungen in Kanada nicht gerade immer wünschenswert, da es keinen Kündigungsschutz gibt, kein Weihnachtsgeld und meistens nur 2 Wochen unbezahlten Urlaub im Jahr. Bei der staatlichen Krankenversicherung „Medicare“ sind alle Kanadier und Personen mit Dauervisum versichert. Doch da viele Leistungen davon nicht übernommen werden, sind die Arbeitnehmer bei ihrem Arbeitgeber zusätzlich versichert. Es gibt die übliche Einkommenssteuer und zusätzlich, je nach Region, eine Extrasteuer.
Die Arbeitslosigkeit liegt bei 7,5% per Mai 2011

LG








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(24.07.2011, 20:02:32)Paschalitza schrieb: @Paschalitza


Und Kanada möchtest du wohl nicht mit GR vergleichen, Arbeitsmarktmäßig.

In GR haben wir haufenweise Arbeitssuchende, in Kanada haufenweise Arbeitgeber, die Arbeitnehmer suchen ( im übrigen gehen da gerade viele Griechen hin, wie auch ein Bekannter von mir letztes Jahr. )

Gruß

" Die Vertretung "

... für Mitarbeiter von Unternehmen kann man es mir GR teilweise schon vergleichen ...

Die Verdienstmöglichkeiten sind in Kanada in der Regel niedriger als in Europa, aber dafür sind auch die Sozialabgaben nicht so hoch. Je nach Region können die Lebenserhaltungskosten unter oder über dem europäischen Durchschnitt liegen. Auch sind die Arbeitsbedingungen in Kanada nicht gerade immer wünschenswert, da es keinen Kündigungsschutz gibt, kein Weihnachtsgeld und meistens nur 2 Wochen unbezahlten Urlaub im Jahr. Bei der staatlichen Krankenversicherung „Medicare“ sind alle Kanadier und Personen mit Dauervisum versichert. Doch da viele Leistungen davon nicht übernommen werden, sind die Arbeitnehmer bei ihrem Arbeitgeber zusätzlich versichert. Es gibt die übliche Einkommenssteuer und zusätzlich, je nach Region, eine Extrasteuer.
Die Arbeitslosigkeit liegt bei 7,5% per Mai 2011

LG








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Natürlich gibt es auch Musterbeispiele für Kooperationsmodelle. Juristisch einwandfrei schließt ethisch einwandfrei ja nicht aus. Aber es bedeutet auch nicht, dass alle Kooperationsmodelle unbedingt auch ethisch einwandfrei sind bzw. für den Angestellten gleichwertig sind.

Aber ich denke, dass der Ansatz schon falsch ist. An den Gehältern liegt es meines Erachtens gar nicht, dass Griechenland nicht international wettbewerbsfähig ist. Es liegt vielmehr daran, dass viele einfach nicht so viel leisten wie in anderen Ländern. Es ist eine Frage der Mentalität, nicht des Lohnes oder Lohnnebenkosten.
Luxuriöse Ferienhäuser in Griechenland auf www.GreekLuxuryVillas.com
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Natürlich gibt es auch Musterbeispiele für Kooperationsmodelle. Juristisch einwandfrei schließt ethisch einwandfrei ja nicht aus. Aber es bedeutet auch nicht, dass alle Kooperationsmodelle unbedingt auch ethisch einwandfrei sind bzw. für den Angestellten gleichwertig sind.

Aber ich denke, dass der Ansatz schon falsch ist. An den Gehältern liegt es meines Erachtens gar nicht, dass Griechenland nicht international wettbewerbsfähig ist. Es liegt vielmehr daran, dass viele einfach nicht so viel leisten wie in anderen Ländern. Es ist eine Frage der Mentalität, nicht des Lohnes oder Lohnnebenkosten.
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(24.07.2011, 20:20:27)Michalis schrieb: Die Arbeitslosigkeit liegt bei 7,5% per Mai 2011

LG

Und die Arbeitslosenquote in GR ? März 2011 16 %

Ich sage ja, wir haben da wohl eine völlig unterschiedliche Auffassung.

Und da ich bisher mit meiner gut gefahren bin, ich langjährige Mitarbeiter habe, die sich für das Unternehmen einsetzen ( hoffentlich liest das keiner von denen, sonst verlangen die gleich eine Lohnerhöhung :biggrins: ), bleibe ich mal bei meiner.

Immerhin haben wir diverse Firmen in diversen Bereichen aus 0 aufgebaut und haben Gewinn erwirtschaftet und werden das, so unsere Kunden wollen, auch weiter tun.

Und irgendwann, wenn sich mal GR an Gesetze hält, werde ich dort eine Selbstständige Niederlassung gründen, aber dazu muß ich noch eine Menge GR Gesetze lernen und viel besser Griechisch, um alles zu lesen.

Oder ich gehe bis dahin in Rente :tongue:

Und Lufthansa muß mal bei Kurzfrist günstiger werden, damit man mehr pendeln kann, 338 Euro per Anno, die piepen ja :mad:

Gruß

" Die Vertretung "


(24.07.2011, 20:45:55)Carsten schrieb: Natürlich gibt es auch Musterbeispiele für Kooperationsmodelle. Juristisch einwandfrei schließt ethisch einwandfrei ja nicht aus. Aber es bedeutet auch nicht, dass alle Kooperationsmodelle unbedingt auch ethisch einwandfrei sind bzw. für den Angestellten gleichwertig sind.

Klar mag es auch gute Beispiele für Kooperationen geben, aber eine Scheinselbstständigkeit ist keine Kooperation, sondern eine Abhängigkeit.

Und daher wird wohl auch meine Frage betreffs Fortzahlung bei Krankheit nicht beantwortet mit ja oder nein ( gehe mal sowieso von einem nein aus ).

Ups, ich vergaß, ist ja ein Firmeninternes Geheimnis :Stop:

Ich zumindest zahle 6 Wochen ( ist eh mit 80 % versichert per Krankenkasse ), danach die Krankenkasse eben Krankengeld direkt an den Arbeitnehmer.

Und betreffs Mentalität: Ich kenne GR Leute, die arbeiten bis zu 12 Stunden und bekommen 8 bezahlt, sprich ihr normales Gehalt, nicht mal einen Bonus auf der Lohnabrechnung oder einen Schein als Private Anerkennung aus der eigenen Tasche. Wenn sich jemand so einsetzt, mir als Arbeitgeber damit einen Vorteil verschafft ( die 12 Stunden nicht, weil er faul ist und es in 8 nicht schafft, sondern weil viel Arbeit ), warum sollte ich dem nicht mal was zukommen lassen, egal ob Schein, Tankgutschein oder sonst etwas ?

Oder ein riesen Grillfest mit Familie ( das gibt bei der Abrechnung mit dem FA immer Streß, dennoch, oder deshalb erst recht )

Mache ich etwas falsch ?

Gruß

" Die Vertretung "

Mann, oh Mann , so viele Betriebsinterne Infos von mir, gut das ich der Chef bin Rolleyes


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(24.07.2011, 20:20:27)Michalis schrieb: Die Arbeitslosigkeit liegt bei 7,5% per Mai 2011

LG

Und die Arbeitslosenquote in GR ? März 2011 16 %

Ich sage ja, wir haben da wohl eine völlig unterschiedliche Auffassung.

Und da ich bisher mit meiner gut gefahren bin, ich langjährige Mitarbeiter habe, die sich für das Unternehmen einsetzen ( hoffentlich liest das keiner von denen, sonst verlangen die gleich eine Lohnerhöhung :biggrins: ), bleibe ich mal bei meiner.

Immerhin haben wir diverse Firmen in diversen Bereichen aus 0 aufgebaut und haben Gewinn erwirtschaftet und werden das, so unsere Kunden wollen, auch weiter tun.

Und irgendwann, wenn sich mal GR an Gesetze hält, werde ich dort eine Selbstständige Niederlassung gründen, aber dazu muß ich noch eine Menge GR Gesetze lernen und viel besser Griechisch, um alles zu lesen.

Oder ich gehe bis dahin in Rente :tongue:

Und Lufthansa muß mal bei Kurzfrist günstiger werden, damit man mehr pendeln kann, 338 Euro per Anno, die piepen ja :mad:

Gruß

" Die Vertretung "


(24.07.2011, 20:45:55)Carsten schrieb: Natürlich gibt es auch Musterbeispiele für Kooperationsmodelle. Juristisch einwandfrei schließt ethisch einwandfrei ja nicht aus. Aber es bedeutet auch nicht, dass alle Kooperationsmodelle unbedingt auch ethisch einwandfrei sind bzw. für den Angestellten gleichwertig sind.

Klar mag es auch gute Beispiele für Kooperationen geben, aber eine Scheinselbstständigkeit ist keine Kooperation, sondern eine Abhängigkeit.

Und daher wird wohl auch meine Frage betreffs Fortzahlung bei Krankheit nicht beantwortet mit ja oder nein ( gehe mal sowieso von einem nein aus ).

Ups, ich vergaß, ist ja ein Firmeninternes Geheimnis :Stop:

Ich zumindest zahle 6 Wochen ( ist eh mit 80 % versichert per Krankenkasse ), danach die Krankenkasse eben Krankengeld direkt an den Arbeitnehmer.

Und betreffs Mentalität: Ich kenne GR Leute, die arbeiten bis zu 12 Stunden und bekommen 8 bezahlt, sprich ihr normales Gehalt, nicht mal einen Bonus auf der Lohnabrechnung oder einen Schein als Private Anerkennung aus der eigenen Tasche. Wenn sich jemand so einsetzt, mir als Arbeitgeber damit einen Vorteil verschafft ( die 12 Stunden nicht, weil er faul ist und es in 8 nicht schafft, sondern weil viel Arbeit ), warum sollte ich dem nicht mal was zukommen lassen, egal ob Schein, Tankgutschein oder sonst etwas ?

Oder ein riesen Grillfest mit Familie ( das gibt bei der Abrechnung mit dem FA immer Streß, dennoch, oder deshalb erst recht )

Mache ich etwas falsch ?

Gruß

" Die Vertretung "

Mann, oh Mann , so viele Betriebsinterne Infos von mir, gut das ich der Chef bin Rolleyes


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@Paschalitza

Guten Morgen

. . . Wie Du das beschreibst bist sicher ein toller Chef der sein Unternehmen familär führt . . .

Erfolgreiche Woche

LG






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@Paschalitza

Guten Morgen

. . . Wie Du das beschreibst bist sicher ein toller Chef der sein Unternehmen familär führt . . .

Erfolgreiche Woche

LG






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Zitat:Und betreffs Mentalität: Ich kenne GR Leute, die arbeiten bis zu 12 Stunden und bekommen 8 bezahlt, sprich ihr normales Gehalt, nicht mal einen Bonus auf der Lohnabrechnung oder einen Schein als Private Anerkennung aus der eigenen Tasche.

Sorry, hatte meinen Beitrag gekürzt und dabei versehentlich gelöscht, dass ich von den staatlichen Angestellten spreche. In den meisten privaten Firmen schuften die Leute nämlich genauso hart wie in Deutschland, und obendrein für weniger Geld.
Luxuriöse Ferienhäuser in Griechenland auf www.GreekLuxuryVillas.com
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Zitat:Und betreffs Mentalität: Ich kenne GR Leute, die arbeiten bis zu 12 Stunden und bekommen 8 bezahlt, sprich ihr normales Gehalt, nicht mal einen Bonus auf der Lohnabrechnung oder einen Schein als Private Anerkennung aus der eigenen Tasche.

Sorry, hatte meinen Beitrag gekürzt und dabei versehentlich gelöscht, dass ich von den staatlichen Angestellten spreche. In den meisten privaten Firmen schuften die Leute nämlich genauso hart wie in Deutschland, und obendrein für weniger Geld.
Luxuriöse Ferienhäuser in Griechenland auf www.GreekLuxuryVillas.com
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(25.07.2011, 06:34:51)Michalis schrieb: @Paschalitza

Guten Morgen

. . . Wie Du das beschreibst bist sicher ein toller Chef der sein Unternehmen familär führt . . .

Erfolgreiche Woche

LG

Vor allem Erfolgreich führt.

Ebenfalls schöne Woche

Gruß

" Die Vertretung "


(25.07.2011, 08:45:37)Carsten schrieb: Sorry, hatte meinen Beitrag gekürzt und dabei versehentlich gelöscht, dass ich von den staatlichen Angestellten spreche. In den meisten privaten Firmen schuften die Leute nämlich genauso hart wie in Deutschland, und obendrein für weniger Geld.

Über staatliche Angestellte, egal wo auf der Welt, möchte ich mich aus Höflichkeitsgründen nicht äußern.

Gruß

" Die Vertretung "

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(25.07.2011, 06:34:51)Michalis schrieb: @Paschalitza

Guten Morgen

. . . Wie Du das beschreibst bist sicher ein toller Chef der sein Unternehmen familär führt . . .

Erfolgreiche Woche

LG

Vor allem Erfolgreich führt.

Ebenfalls schöne Woche

Gruß

" Die Vertretung "


(25.07.2011, 08:45:37)Carsten schrieb: Sorry, hatte meinen Beitrag gekürzt und dabei versehentlich gelöscht, dass ich von den staatlichen Angestellten spreche. In den meisten privaten Firmen schuften die Leute nämlich genauso hart wie in Deutschland, und obendrein für weniger Geld.

Über staatliche Angestellte, egal wo auf der Welt, möchte ich mich aus Höflichkeitsgründen nicht äußern.

Gruß

" Die Vertretung "

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